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Teppich-Lexikon

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Ferdows, Ferdos

Orientteppich-Provenienz aus dem Ost-Iran

Man findet auch die Schreibweisen Firdows und Ferdaus. Die Betonung liegt auf der ersten Silbe, gesprochen mit langem O und scharfem S. Der Ort liegt in der Ostprovinz Chorassan am Rande der großen Salzwüste. Das Produktionsaufkommen an Brücken und Teppichen bis max. 7 m ist nicht sehr groß, so dass die Provenienz Ferdows zu den unbekannteren zählt. Die meist floral, aber auch geometrisch gestalteten Dessins, die bisweilen eine gewisse Verwandtschaft mit den Afschar-Teppichen aufweisen, werden mit dem Persischen Knoten geknüpft. Er ist einer der wenigen Perserteppiche, der meist nur mit drei bis vier Farben auskommt und dadurch eine merkbare Eigenständigkeit wahrt.

Das Musterspektrum dieser Provenienz reicht vom einfachen Bauernteppich im Allover-Dessin bis zu komplizierten Musterkonzeptionen mit Medaillon und reich verzierter Bordüre.
 
(Abb.: Ferdows)