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Teppich-Lexikon

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Ghashgai, Qashqai

Nomadenstamm der südwestiranischen Fars-Region

Die Ghasghai-Teppiche werden als König unter den persischen Nomadenteppichen bezeichnet.

Ein Großteil der Ghashgai- Teppiche zeigt das geometrische Heibathlou-Muster , ein rautenförmiges Mittelfeld mit einem eher schlichten Medaillon, das sich in den Ecken wiederholt. Das Innenfeld ist mit ungewöhnlich vielen Ornamenten gefüllt: Sterne, Löwen, Kamele, Bäume, Blüten, Boteh, etc., mal stilisiert, dann wieder naturgetreu wiedergegeben. Die sich häufig wiederholenden Motive sind nie gleich, sie unterscheiden sich erheblich in der Farbgestaltung. Selten ist die Anordnung der Symbole symmetrisch. Die Längssymmetrie wird häufig missachtet. Auch die einzelnen Elemente in den Bordüren wechseln sich in unterschiedlichen Farben ab. Typisch sind kleine Kästchenreihen an den Abschlüssen der Teppiche.

Knüpfvorlagen gibt es bei den Ghashgai nicht. Die Knüpferinnen haben ein sehr gutes Gedächtnis. Sie brauchen ein interessantes Motiv nur einmal zu sehen oder erzählt zu bekommen. Alle Teppiche werden aus dem Gedächtnis geknüpft.

(Abb.: Ghasghai)