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Teppich-Lexikon

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Maslaghan

Maslaghan

Zu Hamedan zählende Teppichprovenienz

Der Maslaghan gehört zu den am einfachsten zu identifizierenden Teppichen des Hamedan-Gebietes. Das Muster ist gekennzeichnet von einem gezackten Innenfeld, das von einer Fläche mit Blumenbändern umgeben ist.

Das Hamedan-Gebiet ist eine sehr produktive Knüpfregion im Nordwesten des Iran. Die Teppiche werden in den Gemeinden mit gut 600 Dörfern um die Stadt Hamedan produziert. Das Gebiet liegt auf einem Hochplateau dessen Bewohner vor allem von der Landwirtschaft leben. Die Teppiche entstehen meist in der arbeitsfreien Zeit im Hausfleiß.

Bekannte Unterprovenienzen (Ursprung, Herkunft) des Hamedan sind neben Maslaghan zum Beispiel: Mehraban, Khamseh, Tafresh, Bortshalou, Hussainabad oder Nahavand. Die Dessinierungen (Musterung, Zeichnung) der Hamedan-Unterprovenienzen unterscheiden sich zum Teil sehr stark. Dafür sind sich die Teppiche in der Konstruktion sehr ähnlich. Praktisch alle Hamedan-Dorfteppiche werden einschüssig hergestellt. Das bedeutet, dass nach einer jeden Knotenreihe ein Schussfaden eingetragen wird. Typisch sind in persischen Teppichen meist zwei oder drei Schussfäden nach jeder Knotenreihe

(Abb.: Maslaghan)