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Teppich-Lexikon

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Vierjahreszeiten-Teppich

Bilderteppich, der den Wechsel der Jahreszeiten abbildet

Es gibt ein weites Feld immer wiederkehrender Bildteppichmuster, die allerdings weniger den Weg nach Europa finden, sondern meist im Lande selbst oder im arabischen und fernöstlichen Raum abgesetzt werden.

Das Vierjahreszeiten-Dessin (Musterung, Zeichnung), das - so weit bekannt - ausschließlich in Täbriz geknüpft wird, ist eines der auffälligsten und auch konstantesten unter den Bildteppichen. In einer fest vorgeschriebenen Viereraufteilung zeigt der oben rechts beginnende Ablauf nach unten und links aus bäuerlicher Sicht die bildliche Darstellung den Wechsel der vier Jahreszeiten.

Beginnend mit dem Winter: Das Laub ist gefallen, der Schnee bedeckt die Felder, die Arbeit ruht. In vielen Familien wird die Zeit der ruhenden Feldarbeit zum Teppichknüpfen genutzt. Frühling: Die Felder werden bestellt, die Obstbäume blühen, der Bauer pflanzt und bringt die Saat aus. Die daneben abgebildet Szene zeigt den Sommer: Die Zeit des Sprießens und Reifens der Früchte und des Getreides, überleitend zum Herbst: Die Zeit der Ernte und ihrer Einbringung. Die Mitte schmückt zentral ein von den zwölf Tierkreiszeichen umrahmtes Medaillon mit der Abbildung eines Liebespaares. In den Bordüren sind Porträts bedeutender Männer aus Kunst, Wissenschaft oder Staatsführung abgebildet.