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Pakistanischer Loribaff Gabbeh Teppiche
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Pakistanischer Loribaff

Stück-Nr.: 100202686-070
ca. 123 x 190 cm, Einzelstück
1.119  

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Kibek-Echt-Orient
Unikat / Einzelstück
Stück-Nr.: 100202686-070
Herkunft: Pakistan
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 123 x 190 cm
Höhe: ca.13 mm
Farbe: beige - dunkel grau
Knoten pro m²: ca. 95.000 (Knüpfdichte)
Flor: 100% Schurwolle
Grundgewebe:
Kette und Schuss aus Baumwolle
Besonderheiten: ohne Fransen

Echte persische Gabbeh und deren Feinknüpfungen,
wie z.B. die Loribaff,
sind Ausdruck für ein Lebensgefühl.
Lesen Sie hier mehr über Loribaff-Teppiche

Teppich-Lexikon
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Loribaff oder Luribaff

Loribaff oder Luribaff

neuere Orientteppichprovenienz aus Persien Der Luribaff ist eine feinere, von den Luren Südwest-Persiens geknüpfte Variante des Gabbeh. Teppiche gleichen Designs, Knüpfung, Farben und Materials kommen auch als Kaschghulibaff oder Risbaff in den Handel. Letzteres bedeutet “Feinknüpfung“ und ist damit ebenfalls ein deutlicher Hinweis auf den zuvor geknüpften, erheblich gröberen Gabbeh. Die Zusatzsilbe “baff“ bedeutet soviel wie „........geknüpft“, frei übersetzt also Luren-Knüpfung. Der Provenienzname Luri- oder Loribaff ist neueren Datums und bezeichnet Orientteppiche, die weitgehend der Tradition der Ghaschghai-Knüpfungen folgen, jedoch im Gesamtbild und in der Machart viele Neuerungen und Weiterentwicklungen zeigen. Der Name geht zurück auf das in Süd-Persien lebende Volk der Luren, die sich übrigens als direkte Nachfahren der antiken Meder sehen. In Fachkreisen gelten die Luribaffs gewissermaßen als veredelte und weiterentwickelte Nachfolger der Gabbehs. Beide Knüpfteppichtypen werden zur Hauptsache von den Stämmen der Luren, Kurden und Ghaschghais dieser Großregion geknüpft. Soweit sie von den Gaschghais stammen, werden sie nach dem Gliedstamm der Kaschghuli Kaschghulibaff genannt. Diese neue Provenienzbezeichnung ist jedoch mehr als Gattungsname zu verstehen, denn dieser Teppichtyp wird mittlerweile auch von anderen, in der Provinz Fars ansässigen Ethnien geknüpft. Daher auch die, allerdings selten auftauchende, Bezeichnung Farsbaff. Kett- und Schussgarne bestehen traditionell aus Schafwolle. Selten kommen auch Grundgewebe aus Baumwolle vor. Geknüpft wird mit dem Türkischen Knoten, auch Gördes-, Turkbaff oder Symmetrischer Knoten genannt. So wie in diesem Landstrich allgemein verbreitet am horizontalen Knüpfstuhl. Die Knüpfdichten liegen zwischen 120.000 und 160.000 Knoten/qm. Neuerdings kommen jedoch auch Feinere bis gut 200.000 Knoten/qm in den Handel. Farben und Dessins (Musterung, Zeichnung) verweisen eindeutig auf die Vorläufer, die Knüpfungen der Ghaschghais und Luris. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Gaschghai-Teppichen, die zum Teil auch floral gemustert sind, zeigen die Luribaffs jedoch grundsätzlich einen geometrischen Duktus (Stil, Stilrichtung). Die Schur ist relativ hoch, der Griff fest bis brettig. Dessins (Musterung, Zeichnung) und Farben passen sich den Trends auf den Importmärkten an. Für iranische Haushalte haben diese Neuknüpfungen keine Bedeutung, sind also reine Exportknüpfungen nach den Wünschen der Kunden auf den Importmärkten.
 
Verbreitet sind auch Knüpfungen aus Indien, die die klassischen Loribaff-Motive gekonnt wiedergeben. (Abb.: Loribaff)
 

FransenFransen

An den Querenden des Teppichs herausragende Kettfäden   Technisch gesehen sind die Fransen des Teppichs nichts anderes als die Kettfäden, die an den Querenden herausragen. Die Fransen können also Aufschluss auf das verwendete Kettmaterial geben. Das kann zur Bestimmung einer Provenienz sehr hilfreich sein. Als Beispiel sei die auf den ersten Blick nicht immer einfache Unterscheidung von Nain- und Isfahan -Teppichen genannt. Da ein Großteil der Teppiche aus Isfahan auf einem Seidengrundgewebe geknüpft ist, müssen auch die Fransen aus Seide sein. In Nain wird dagegen fast immer auf Baumwolle geknüpft, die Fransen sind folglich ebenfalls aus Baumwolle. Bei alten Teppichen, deren Fransen abgetreten sind, wird hin und wieder die Kelimkante soweit aufgelöst, dass die freigelegten Kettfäden die Fransen ersetzen. Viele Kunden empfinden die Fransen als störend. Daher werden sie bei modern gemusterten Teppichen umgenäht oder der ganze Teppich rundum gekettelt. Auch bei Gabbeh- und einigen anderen Nomaden-Teppichen werden die Fransen traditionell umgenäht, z.T. auch nur auf einer Seite. (Abb.: Seidenfransen eines Isfahan)
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
Kette

Kette

Längsfaden im Grundgewebe des Teppichs Die Kette oder Kettfäden bildet zusammen mit den Schussfäden das Grundgewebe eines jeden gewebten oder geknüpften Teppichs. Die Kette verläuft in Laufrichtung des Gewebes. Im rechten Winkel dazu werden die Schussfäden eingebracht. Die Fransen des fertig geknüpften oder gewebten Stücks sind die sichtbaren Enden der Kette. Je nach Ursprung des Teppichs können die Kettfäden aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am meisten verbreitet ist dabei Wolle (beispielsweise in Nomadenteppichen) und Baumwolle, die gern in Teppichmanufakturen verwendet wird. Besonders feine Knüpfungen werden auch auf einem Seidengrundgewebe hergestellt.

Knüpfdichte, Knotendichte

Qualitätskriterium für Knüpfteppiche
Zu den Kriterien für Qualität, Feinheit und Wert eines Knüpfteppichs gehört die Knüpfdichte. Als Knüpfdichte wird die Anzahl der Knoten pro Quadratmeter angegeben. Dabei ist es wichtig, geschichtete von ungeschichteten Knüpfungen zu unterscheiden. Der Unterschied zwischen geschichteter und ungeschichteter Ware besteht in der Position der Kettfäden zueinander. Bei einem ungeschichteten Teppich liegen die Kettfäden auf gleicher Ebene nebeneinander. Da jeder Knüpfknoten um zwei Kettfäden geschlungen wird, werden pro Knoten auf der Rückseite des Teppichs zwei nebenander liegende Bögen sichtbar. Zwei Bögen stehen also für einen Knoten. Bei geschichteter Ware wird ein Schussfaden locker eingetragen und ein zweiter Schussfaden fester gezogen. Dadurch liegen die Kettfäden nicht mehr parallel, sondern auf zwei Ebenen, fast vertikal übereinander. Auf der Rückseite des Teppichs ist nur ein Knotenbogen sichtbar. Jeder sichtbare Bogen steht also für einen Knoten. Am deutlichsten sichtbar ist der Unterschied beim Betrachten von feinen Musterdetails auf der Rückseite, wie z. B. schräg laufende Linien: Bei ungeschichteten Teppichen ist in Schussrichtung immer eine gerade Anzahl von Knotenbögen sichtbar, nur bei geschichteter Ware sind ungerade Knotenbögenzahlen möglich. Der häufigste Fehler, der bei der Bestimmung der Knüpfdichte gemacht wird, besteht darin, dass ungeschichtete Teppiche nicht als solche erkannt und jeder Knoten doppelt erfasst wird. Um die Knüpfdichte zu ermitteln, werden in einem Quadrat die Knoten in horizontaler (Kett-) und vertikaler (Schuss-) Richtung gezählt und miteinander multipliziert. Meist wird die Knotenanzahl in einem Inch-Quadrat (Zoll-Quadrat) ermittelt und entsprechend auf den Quadratmeter hochgerechnet:
Ein Inch-Quadrat ist etwa: 2,54 cm x 2,54 cm = 6,45 cm2
Ein Quadratmeter ist: 100 cm x 100 cm = 10.000 cm2 Um den Umrechnungsfaktor von Inch in Quadratmeter zu ermitteln, teilt man die Fläche des Quadratmeters durch die Fläche eines Inch-Quadrats: 10.000 cm2 : 6,45 cm2 = 1.550 Der Umrechnungsfaktor vom Quadratinch zum Quadratmeter beträgt 1550.
 
Zur korrekten Bestimmung, sollte immer an mehreren Stellen des Teppichs gezählt werden, denn als echte Handarbeit gibt es innerhalb eines Stückes leichte Abweichungen.
Beispiel: Ein Kaschmir Seidenteppich 18/18 (geschichtete Knüpfung, siehe Abbildung) hat in einem Inch-Quadrat 18 Knoten in horizontaler und 18 Knoten in vertikaler Richtung. Daraus ergibt sich eine Knüpfdichte von: 18 x 18 x 1550 = 502200 Knoten / m2
 
Die Knüpfdichte kann nur innerhalb einer Provenienz als Qualitätskriterium heran gezogen werden. Denn was für einen Manufakturteppich, wie z.B. einem Nain, als grobe Qualität gilt, ist für einen Nomadenteppich, z.B. einem Gabbeh, sehr fein. Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:
 
 Provenienz   grob  fein
 Abadeh  150.000  200.000
 Bachtiar  120.000  200.000
 Beloutsch  120.000  180.000
 Bidjar  100.000  360.000
 Ekbatan  200.000  300.000
 Gabbeh  40.000   70.000
 Ghoum  200.000  600.000
 Hamedan  80.000  140.000
 Isfahan  250.000  600.000
 Keshan  150.000  350.000
 Koliay  80.000  170.000
 Moud  180.000  350.000
 Nahavand  80.000  160.000
 Nain  120.000  600.000
 Sarough  180.000  250.000
 Täbriz  180.000  600.000
 
Allgemein kann man sagen, je feiner das Knüpfgarn, desto höher kann die Knüpfdichte werden. Je höher die Knüpfdichte, desto detailreicher und feiner kann ein Teppichmuster dargestellt werden. Die Knüpfdichte ist jedoch nicht das einzige entscheidende Element um die Qualität eines Knüpfteppichs zu bestimmen. Je nach Provenienz werden unterschiedlich dicke Knüpfgarne verwendet. So werden zum Beispiel Nomadenteppiche aus dicker handversponnener Wolle gearbeitet. Obwohl die Knüpfdichte relativ niedrig ist, kann es sich bei Nomadenteppichen um durchaus wertvolle Stücke handeln. Die Knüpfdichte ist also nur ein Kriterium um die Qualität eines Knüpfteppichs zu bestimmen. Es gibt zahlreiche weitere Elemente, die für den Wert eines Teppichs entscheidend sind. Hierzu zählen: - Die schöpferische Gestaltung des Musters und der Farben - Die Wollqualität - Die Qualität der Einfärbung der Wolle - Das Wolleinsatzgewicht - Die Gleichmäßigkeit und Exaktheit der Knüpfung - Die Gleichmäßigkeit und Sauberkeit der Schur - Die Teppichwäsche - Das Säubern des Teppichs von überschüssigem Material, wie Kett- und Schussknoten. - Das Einfassen der Kanten - Das Knoten der Fransen - Die Höhe des Flors (Provenienzabhängig)
 
 
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