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Persischer Loribaff Gabbeh Teppiche
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Persischer Loribaff

Stück-Nr.: 1349425-050
ca. 83 x 155 cm, Einzelstück
649  

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Kibek-Echt-Orient, Einzelstück
Stück-Nr.: 1349425
Herkunft: Persien (Iran)
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 83 x 155 cm
Höhe: ca. 14 mm
Farbe: natur
Knoten pro m²: ca. 120.000
Flor: 100% Schurwolle
Besonderheiten: Naturfarben, Abrasch, Kette und Schuss aus Wolle

Echte persische Gabbeh und deren Feinknüpfungen,
wie z.B. die Loribaff,
sind Ausdruck für ein Lebensgefühl.
Lesen Sie hier mehr über Loribaff-Teppiche

Teppich-Lexikon
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Loribaff oder Luribaff

Loribaff oder Luribaff

neuere Orientteppichprovenienz aus Persien Der Luribaff ist eine feinere, von den Luren Südwest-Persiens geknüpfte Variante des Gabbeh. Teppiche gleichen Designs, Knüpfung, Farben und Materials kommen auch als Kaschghulibaff oder Risbaff in den Handel. Letzteres bedeutet “Feinknüpfung“ und ist damit ebenfalls ein deutlicher Hinweis auf den zuvor geknüpften, erheblich gröberen Gabbeh. Die Zusatzsilbe “baff“ bedeutet soviel wie „........geknüpft“, frei übersetzt also Luren-Knüpfung. Der Provenienzname Luri- oder Loribaff ist neueren Datums und bezeichnet Orientteppiche, die weitgehend der Tradition der Ghaschghai-Knüpfungen folgen, jedoch im Gesamtbild und in der Machart viele Neuerungen und Weiterentwicklungen zeigen. Der Name geht zurück auf das in Süd-Persien lebende Volk der Luren, die sich übrigens als direkte Nachfahren der antiken Meder sehen. In Fachkreisen gelten die Luribaffs gewissermaßen als veredelte und weiterentwickelte Nachfolger der Gabbehs. Beide Knüpfteppichtypen werden zur Hauptsache von den Stämmen der Luren, Kurden und Ghaschghais dieser Großregion geknüpft. Soweit sie von den Gaschghais stammen, werden sie nach dem Gliedstamm der Kaschghuli Kaschghulibaff genannt. Diese neue Provenienzbezeichnung ist jedoch mehr als Gattungsname zu verstehen, denn dieser Teppichtyp wird mittlerweile auch von anderen, in der Provinz Fars ansässigen Ethnien geknüpft. Daher auch die, allerdings selten auftauchende, Bezeichnung Farsbaff. Kett- und Schussgarne bestehen traditionell aus Schafwolle. Selten kommen auch Grundgewebe aus Baumwolle vor. Geknüpft wird mit dem Türkischen Knoten, auch Gördes-, Turkbaff oder Symmetrischer Knoten genannt. So wie in diesem Landstrich allgemein verbreitet am horizontalen Knüpfstuhl. Die Knüpfdichten liegen zwischen 120.000 und 160.000 Knoten/qm. Neuerdings kommen jedoch auch Feinere bis gut 200.000 Knoten/qm in den Handel. Farben und Dessins (Musterung, Zeichnung) verweisen eindeutig auf die Vorläufer, die Knüpfungen der Ghaschghais und Luris. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Gaschghai-Teppichen, die zum Teil auch floral gemustert sind, zeigen die Luribaffs jedoch grundsätzlich einen geometrischen Duktus (Stil, Stilrichtung). Die Schur ist relativ hoch, der Griff fest bis brettig. Dessins (Musterung, Zeichnung) und Farben passen sich den Trends auf den Importmärkten an. Für iranische Haushalte haben diese Neuknüpfungen keine Bedeutung, sind also reine Exportknüpfungen nach den Wünschen der Kunden auf den Importmärkten.
 
Verbreitet sind auch Knüpfungen aus Indien, die die klassischen Loribaff-Motive gekonnt wiedergeben. (Abb.: Loribaff)
 
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
Kette

Kette

Längsfaden im Grundgewebe des Teppichs Die Kette oder Kettfäden bildet zusammen mit den Schussfäden das Grundgewebe eines jeden gewebten oder geknüpften Teppichs. Die Kette verläuft in Laufrichtung des Gewebes. Im rechten Winkel dazu werden die Schussfäden eingebracht. Die Fransen des fertig geknüpften oder gewebten Stücks sind die sichtbaren Enden der Kette. Je nach Ursprung des Teppichs können die Kettfäden aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am meisten verbreitet ist dabei Wolle (beispielsweise in Nomadenteppichen) und Baumwolle, die gern in Teppichmanufakturen verwendet wird. Besonders feine Knüpfungen werden auch auf einem Seidengrundgewebe hergestellt.

Abrasch

Fachausdruck für orientteppichspezifische Farbsprünge
 
Abraschen sind Hell-Dunkel-Farbschattierungen, also gering bis deutlich abweichenden Farbtonänderungen des Florgarns, die in Orientteppichen immer quer zur Längsrichtung verlaufen. Auf Deutsch werden sie auch Farbsprung genannt.Das Wort Abrasch bedeutet im Türkischen so viel wie scheckig, Schattierung. Sie fallen besonders auf flächigen Farbbereichen auf und sind ein Phänomen, das in Orientteppichen recht häufig anzutreffen ist. Demzufolge gelten sie als orienttypische Eigenart. Insbesondere bei Nomaden- und Bauernteppichen gehören sie quasi dazu, werden zumindest - je nach Standpunkt des Interessenten - toleriert oder sind sogar erwünscht. Hochfeine Manufakturteppiche sollten jedoch frei von Abraschen sein. Die Ursachen von Abraschen sind vielfältig: Beim Einfärben per Hand weichen die Farbstoffmengen gegenüber der nächstfolgenden Färbecharge geringfügig ab und verändern so den Farbton. Auch unterschiedliche Naturwollfarben, die von Beige über Braun bis Schwarz reichen, können die Ursache sein, denn die Farben decken darauf anders. Ausschlaggebend sind ferner die unterschiedlichen Temperaturen der Farbflotte, differierende Konsistenz des Farbstoffs - insbesondere bei Naturfarbstoffen -, intensiveres oder kürzeres Kochen, Sonnentrocknung des Färbegutes, verschiedenartige Beizen zum Aufschließen des Keratins (Protein der Wolle), Restfettgehalt der Wolle, Mineralgehalt und ph-Wert des Wassers, Farbreaktionen bei einer Veredelungswäsche, usw.Abraschen sind ein so spezifisches, teils auch Muster belebendes Orientteppichmerkmal, dass sie in industriell gefertigten Teppichen sogar als produktspezifisches Schmuckelement nachgeahmt werden.
 
(Abb.: Persischer Gabbeh)
 
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