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Khalmandi Afghanistan
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Khalmandi

Stück-Nr.: 1000024890-080
ca. 147 x 196 cm, Einzelstück
589  

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Kibek-Echt-Orient
Unikat / Einzelstück
Stück-Nr.: 1000024890-080
Herkunft: Afghanistan
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 147 x 196 cm
Höhe: ca. 6 mm
Farbe:
rot
Knoten pro m²: ca. 110.000 (Knüpfdichte)
Flor: 100% Schurwolle
Grundgewebe:
Kette und Schuss aus Wolle
Muster: Chal Mohammadi, Laufender Hund, Boteh
 
Klassischer afghanischer Orientteppich mit seiner
typischen roten Grundfarbe und der geometrischen
Musterung.

Teppich-Lexikon
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Boteh

Boteh

Orientalische Musterbezeichnung für das Paisly-Muster Das Boteh ist ein geläufiges, orientalisches Musterdetail, das auch als Mir-i-Boteh bekannt ist und in Europa Paisly- oder Kaschmirmuster genannt wird. Die Form des Boteh ähnelt einem aufrecht stehenden Tropfen, der nach oben in einen rechts oder links geneigten Haken ausläuft. Die Herkunft und genaue Bedeutung des Boteh liegt im Dunkeln. Auf Persisch bedeutet das Wort soviel wie Laubbüschel, Strauch, es gibt aber viele weitere Deutungen. Als typisches Rapportmuster lässt es sich als Musterdetail in vielen Teppichen finden, wird aber auch als Primärornament eingesetzt. Bisweilen ist zusätzlich ein kleineres Boteh integriert, das sich zur entgegengesetzten Seite neigt. Diese Zusammenspiel aus Groß- und Kleinboteh bezeichnet man im Persischen auch als »madar va batsche«, zu Deutsch: Mutter und Baby. Der wohl bekannteste Teppich mit Botehmuster ist der Sarough-Mir. Er ist ein, schlichter, allover gemusterter Teppich. Sehr viel wird der Sarough-Mir in Indien in vielen Farbvariationen und den unterschiedlichsten Formanten nachgeknüpft.
 
(Abb.: Sarough Mir)
Laufender Hund

Laufender Hund

Reziprokes Bordürenmuster Beim laufenden Hund handelt es sich um ein uraltes Schmuckornament, eine mäandrische Verzierung, die die energische Kreisbewegung eines Hundes beim Laufen nachzeichnet. Vermutet wird, dass es für Ewigkeit und Einheit steht, da der Zyklus der Wiederholung eine Zusammengehörigkeit symbolisiert. Der Laufende Hund wird als Bordürenleiste in der Teppichmusterung eingesetzt, dann auch Georgische Borte genannt. Zu finden ist er häufig auch an Häuserwänden, Außenfenstern und Trachtengürteln. (Abb.: Toyserkan)

Chal-Mohammadi

Knüpfteppich der Afghangruppe Diese Provenienzbezeichnug (Ursprung, Herkunft) bezieht sich auf einen Turkmenenstamm, der sich nach dem Begründer dieses Stammes “Chal Mohammadi“ nennt und im Norden Afghanistans siedelt. Ihre inzwischen wieder nach überlieferten Alt- und Antikknüpfungen sehr traditionell hergestellten Teppiche wurden bis zur Vertreibung der Taliban vorwiegend in den nordpakistanischen Flüchtlingslagern der Afghanen geknüpft. Da ein Großteil der Flüchtlinge inzwischen heimgekehrt ist, werden die Teppiche mittlerweile aber wieder in ihrer Ursprungsregion produziert, im Turkmenengebiet Nord-Afghanistans. Dessin (Musterung, Zeichnung) und Duktus (Stil, Stilrichtung) lehnen sich merklich an die Ersari- und Beschir-Knüpfungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts an. Der Erfolg der Nachfrage beruht auf eben dieser Rückbesinnung auf traditionelle Muster.
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
Kette

Kette

Längsfaden im Grundgewebe des Teppichs Die Kette oder Kettfäden bildet zusammen mit den Schussfäden das Grundgewebe eines jeden gewebten oder geknüpften Teppichs. Die Kette verläuft in Laufrichtung des Gewebes. Im rechten Winkel dazu werden die Schussfäden eingebracht. Die Fransen des fertig geknüpften oder gewebten Stücks sind die sichtbaren Enden der Kette. Je nach Ursprung des Teppichs können die Kettfäden aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am meisten verbreitet ist dabei Wolle (beispielsweise in Nomadenteppichen) und Baumwolle, die gern in Teppichmanufakturen verwendet wird. Besonders feine Knüpfungen werden auch auf einem Seidengrundgewebe hergestellt.
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