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Bidjar Bidjar
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Bidjar

Stück-Nr.: 1394953-050
ca. 90 x 307 cm, Einzelstück
2.372  

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Kibek-Echt-Orient
Unikat / Einzelstück
Stück-Nr.: 1394953-050
Herkunft: Persien (Iran)
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 90 x 307 cm
Höhe: ca. 13 mm
Farbe: dunkelblau - beige
Knoten pro m²: ca. 500.000 (Knüpfdichte)
Flor: 100% Schurwolle
Grundgewebe: Kette und Schuss aus Baumwolle
Muster:
Palmetten, Rapportmuster

Der Bidjar gehört zu den klassischen Orientteppichen.
Er ist sehr hochwertig, extrem fest geknüpft,
sehr dick und schwer sowie extrem strapazierfähig.
Lesen Sie hier mehr über Bidjar-Teppiche

Teppich-Lexikon
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Bidjar

Bidjar

Nordwest iranische Teppichprovenienz Traditionell werden Bidjar-Teppiche nach ihrer Herkunft aus der Stadt Bidjar und der 50 km entfernten Stadt Tekab unterschieden. Bidjar-Teppiche aus Bidjar werden von den Kurden geknüpft, aus Tekab von den Afsharen. Beide Produktionsgebiete befinden sich in der Provinz Kermanshah. Die beiden Bidjar Gruppen unterscheiden sich in erster Linie durch die Stärke des verwendeten Schussfadens. Beim kurdischen Bidjar wird ein besonders dickes Schussgarn, extrem hart angeschlagen. Der Afshar-Bidjar hat den dünneren Schuss und ist damit etwas geschmeidiger und wertvoller. Damit sich die Längskanten nicht nach unten einrollen, werden stabile Ausgleichsstreifen aufgenäht. Bidjars werden nur von Männern geknüpft. Vom Muster unterscheiden sich die beiden Bidjar-Gattungen kaum. Sehr beliebt ist das Herati-Muster, mit und ohne Medaillon. Dieses kann relativ klein sein oder dann oft auch aus einem mächtig ausladenden Hexagon bestehen. Die Grundfarbe ist dabei meist ein warmes rostrot. Typisch für den Bidjar ist die Gestaltung der Ecke in den Bordüren. Anders als in den meisten anderen Provenienzen gibt es keine spezielle Ecklösung. Die Muster der Bordüren werden einfach abgeschnitten und wirken dadurch häufig gestückelt. Das ist kein Knüpffehler und kommt auch bei hochwertigen Bidjar vor. Heute werden die Bidjar-Teppiche meist nach ihren Haupthandelsplätzen Bukan, Tekab, Shahindej und Sandjan eingeteilt. In Indien werden schon seit vielen Jahren gute Nachknüpfungen gefertigt. Die Farben sind meist zurückhaltender und die handwerklich-technische Ausführung entspricht nicht genau dem persischen Original. (Abb.: Bidjar Tekab)

Rapportmuster

Durchlaufendes Muster
 
Durch die mehrfache Wiederholung ein und desselben Motivs entsteht das so genannte Rapportmuster, auch durchlaufendes Muster genannt. Im Allgemeinen fällt dafür das Mittelfeld eines Orientteppichs an. Weit verbreitet ist das Rapportmuster in den Orientteppich-Galerien.
 
(Abb.: Mehraban)
 
 
Palmetten

Palmetten

Florales Musterdetail Palmetten sind floralartige, bis zur Abstraktion neigende Musterdetails, deren Herkunft uralt ist. Sie wirken oft ein wenig querschnittartig. Während der Kunstepoche der Safawiden (1501 bis 1722) gelangten sie zu voller Blüte. Meist erscheinen sie zusammen mit anderen Floralornamenten wie Schah-Abbas-Blüten, Arabesken und Wolkenbändern. Es wird unterschieden nach Blatt-, Fächer-, Kelch-, Kranz-, Scheiben- und Schah-Abbas-Palmetten. Wenn im Zentrum ein Tier abgebildet ist, spricht man von einer Tierpalmette. Eine Eigentümlichkeit stellen die dämonenhaften Fratzenpalmetten dar, die als Abwehr gegen den im Orient weitverbreiteten Aberglauben des Bösen Blicks gedacht sind. (Abb.: Nain)
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
Kette

Kette

Längsfaden im Grundgewebe des Teppichs Die Kette oder Kettfäden bildet zusammen mit den Schussfäden das Grundgewebe eines jeden gewebten oder geknüpften Teppichs. Die Kette verläuft in Laufrichtung des Gewebes. Im rechten Winkel dazu werden die Schussfäden eingebracht. Die Fransen des fertig geknüpften oder gewebten Stücks sind die sichtbaren Enden der Kette. Je nach Ursprung des Teppichs können die Kettfäden aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am meisten verbreitet ist dabei Wolle (beispielsweise in Nomadenteppichen) und Baumwolle, die gern in Teppichmanufakturen verwendet wird. Besonders feine Knüpfungen werden auch auf einem Seidengrundgewebe hergestellt.
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