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Isfahan Isfahan
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Isfahan

Stück-Nr.: 1340704-050
ca. 208 x 310 cm, Einzelstück
10.997  

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Kibek-Echt-Orient, Einzelstück
Stück-Nr.: 1340704
Herkunft: Persien (Iran)
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 208 x 310 cm
Farbe: creme - sand
Knoten pro m²: ca. 810.000
Flor: mind.85% Schurwolle, mit Seide
Höhe: ca. 7 mm
Besonderheiten: Kette und Schuss aus Seide, Cheft, Korkwolle
Signatur: Iran-Isfahan-Enteshari
 
Der Isfahan ist der edle Klassiker unter den persischen
Orientteppichen. er ist besonders fein und hochwertig.
Lesen Sie hier mehr über Isfahan-Teppiche

Teppich-Lexikon
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Isfahan

Isfahan

Der edle Klassiker unter den persischen Teppichen
Die Stadt Isfahan gehört zu den Perlen der islamischen Welt. Ihre künstlerische Tradition, das historische Stadtbild und die wohl einzigartige Architektur verdankt Isfahan der Safawiden-Dynastie und insbesondere Schah Abbas.IsfahanDas Dessin des Isfahan variiert stark. Typisch sind florale Motive. Weit verbreitet sind vierer- oder längssymmetrische Designs mit einem Medaillon in der Mitte, umgeben von Arabesken, Blüten oder Vögeln. Variationen des zentralen Medaillons wiederholen sich meist in den Ecken des Innenfeldes.   Die Grundfarbe ist meist klassisch Rot, typisch sind auch ein leuchtendes Blau und ein helles Beige. Mit meist mehr als 15 Farbtönen ist der Isfahan ausgesprochen farbenfroh.
Die Feinheit der Isfahan-Knüpfungen wird im Ursprungsland in Cheft angegeben. Cheft sind feine, meist blaue senkrechte Linien an den unteren Querwebkanten. Je enger die Linien, desto feiner die Knüpfung.
Der Isfahan wird als Stadtteppich vorwiegend von den Frauen in Heimarbeit und nach strengen Designvorgaben geknüpft. Nicht selten dauert es ein Jahr und länger bis selbst eine Brücke fertig ist. Noch heute tragen viele Isfahan Teppiche am unteren Rand einen meist dezent eingeknüpften arabischen Schriftzug. Darauf zu lesen sind der Herstellername, die Herkunftsbezeichnung Isfahan und oftmals auch die Landeskennung, entweder als Wort „Iran“ oder in den Landesfarben der Flagge (grün, weiß, rot). Siehe Abbildung oben rechts. (Abb. unten links: Isfahan)
Kurk, Kork, Korkwolle

Kurk, Kork, Korkwolle

Feine Wolle in Orientteppichen Kurk, auch Kork gesprochen, bedeutet auf Persisch soviel wie Flaum und wurde zum Synonym für feinfädige Florgarne. Dennoch ist es ein unbestrittener Begriff für feinfädige Wolle. Die ethymologische Herkunft dieses Wortes, das auch im Persischen und im Türkischen ein Fremdwort zu sein scheint, ist ungewiss. Eine andere Erklärung bringt es in Verbindung zur irischen Stadt Cork. Über diesen Hafen sollen Ende des 19. Jhdt. besonders feinfädige Schafwollgarne in den Orient verschifft worden sein. Diese Annahme wird zusätzlich gestützt durch die in alten Orientteppichen der Gruppe der sog. „Amerikanischen Saroughs“ anzutreffende Qualitätsauslobung „Manchesterwolle“, die ebenfalls von den Britischen Inseln nach Persien importiert wurde. Die Zusammensetzung und Herkunft früherer Kurkwollgarne liegt also im Dunkel. Es handelt sich aber immer um besonders feinfädige, sich fast samten anfühlende Knüpfgarne. Im Iran, beispielsweise in den feinen Isfahans, ist Kurkwolle heutzutage ein Garn, das je zur Hälfte aus Importen und heimischer Wolle besteht. Die Bezeichnung Kurkwolle, die sehr häufig im Handel als Auslobung für besonders guten Wollflor benutzt wird, ist nirgends verbindlich definiert. Auch das Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) kennt keine Qualitätsbezeichnung Kurk, so dass allein der Anbieter bestimmt, was Kurkwolle ist. (Abb.: Isfahan)

CheftCheft

Qualitätseinteilung bei Isfahan-Knüpfungen
Auf den unteren Querwebkanten feiner Isfahans, zwischen Fransen und Flor, sind oft kleine senkrechte Striche zu erkennen. Diese bisweilen recht breiten Webkanten, d.h. Kette und Schuß des Grundgewebes, sind bei Isfahan-Feinknüpfungen immer aus Reiner Seide. Die meist blauen Linien teilen diese Webleiste in mehrere, gleichgroße Längsspalten auf und werden im Persischen Cheft genannt. Ein Cheft beinhaltet immer die gleiche Anzahl Knoten. Je feiner also die Knüpfknoten nebeneinander stehen, um so schmaler ist ein Cheft. Da die Knüpfmaße seit alters her standardisiert sind, was wiederum auf die vorgegebenen Dimensionen der Knüpfstühle zurückgeht, kann der Fachkundige über die Anzahl der Cheft-Spalten in etwa auf die Knüpffeinheit des Teppichs schließen. Im Iran werden feine Isfahans deshalb in Verbindung mit der Größenangabe und der Cheft-Anzahl gehandelt. Unsere Abbildung zeigt, dass die Einteilungsstriche immer sichtbar bleiben. Dadurch kann die Cheft-Anzahl jederzeit überprüft werden. Zugleich dient die Cheft-Anzahl auch als Maß der Arbeitsleistung der Knüpferinnen.
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
Kette

Kette

Längsfaden im Grundgewebe des Teppichs Die Kette oder Kettfäden bildet zusammen mit den Schussfäden das Grundgewebe eines jeden gewebten oder geknüpften Teppichs. Die Kette verläuft in Laufrichtung des Gewebes. Im rechten Winkel dazu werden die Schussfäden eingebracht. Die Fransen des fertig geknüpften oder gewebten Stücks sind die sichtbaren Enden der Kette. Je nach Ursprung des Teppichs können die Kettfäden aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am meisten verbreitet ist dabei Wolle (beispielsweise in Nomadenteppichen) und Baumwolle, die gern in Teppichmanufakturen verwendet wird. Besonders feine Knüpfungen werden auch auf einem Seidengrundgewebe hergestellt.
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