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Nain 6 Lah Nain
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Nain 6 Lah

Stück-Nr.: 100150064-074
 ca. 208 x 297 cm, Einzelstück
7.375  

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Kibek-Echt-Orient
Unikat / Einzelstück
Stück-Nr.: 100150064-074
Herkunft: Persien (Iran)
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 208 x 297 cm
Höhe: ca. 6 mm
Farbe: beige
Knoten pro m²: ca. 780.000 (Knüpfdichte)
Flor: 85% Schurwolle, 15% Seide
Grundgewebe:
Kette und Schuss aus Baumwolle
Besonderheiten: Korkwolle
 
Der 6 Lah oder Schisch-Lah Nain ist ein klassischer,
besonders feiner und hochwertiger persischer Orientteppich.
Typisch für den Nain sind die Mustereinfassungen in Seide.
Lesen Sie hier mehr über Nain-Teppiche

Teppich-Lexikon
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Nain

Nain

Zentralpersische Teppichprovenienz Nain zählt zu den bekanntesten Teppichprovenienzen (Ursprung, Herkunft) des Iran. Sie hat ihren Namen von der gleichnamigen Stadt nordwestlich von Isfahan. Nain hat eine alte Web-Tradition. Hier wurden vor der Khadjaren-Dynastie (1794 - 1925) die hochwertigsten Überwürfe für Edelleute hergestellt, „Aba“ genannt. Unter dem Einfluss der westlichen Kultur, wurde „Aba“ als Kleidung vom Anzug verdrängt, und immer weniger gehandelt. Die Weber verlagerten ihr Geschäft und begannen Teppiche zu knüpften. Heutige Teppiche Nainaus Nain verdanken Ihre unverwechselbaren Muster und Farbkombinationen dem Meister Hadj Fatollah Habibian Naiini. Er arbeitete mit weniger als zehn Farben und legte somit den Grundstein für den noch heute beliebten Teppich. Die Grundfarben sind bis heute meist Weiß bzw. Beige und Blau, wobei auch immer öfter Nain-Teppiche in den Farben Rot, Grün und Gelb gibt. Typisch sind florale Muster, deren Konturen mit Seide betont werden. Durch ihre schlichte Eleganz passen die Nain auch in moderne Einrichtungen.   Man unterscheidet den Nain in 4 Qualitätsstufen, die in „Lah“ angegeben werden. Sie beschreibt Anzahl der Fäden aus dem die Kette gezwirnt ist. Je mehr Fäden, desto dicker die Kette und damit die Knüpfknoten und desto geringer die Knüpfdichte: Nain 12Lah: Auch als Kaschmar-Nain bekannt, ist mit ca. 150.000 – 250.000 Knoten / qm der gröbste Nain. Er wird nach den Traditionen der Knüpfer aus Nain, im Khorasan Gebiet geknüpft. Nain 9Lah: Der im persischen No-lah Nain genannte Teppich ist mit ca. 350.000 – 550.000 Knoten / qm deutlich feiner als der 12Lah Nain. Nain 6La: Dem feinen 6Lah- oder Schisch-Lah Nain ist der Ruhm der Provenienz zu verdanken. Er gilt im gesamten Orient als besonders hochwertiger persischer Teppich. Die Knüpfdichte liegt bei ca. 850.000 – 1.200.000 Knoten / qm Nain 4Lah: Der Nain 4Lah ist mit ca. 1.200.000 – 2.000.000 Knoten /qm der vielleicht feinste iranische Wollteppich. Abb. oben rechts: Habibian Signatur Abb. unten links: Nain, 6Lah
Kurk, Kork, Korkwolle

Kurk, Kork, Korkwolle

Feine Wolle in Orientteppichen Kurk, auch Kork gesprochen, bedeutet auf Persisch soviel wie Flaum und wurde zum Synonym für feinfädige Florgarne. Dennoch ist es ein unbestrittener Begriff für feinfädige Wolle. Die ethymologische Herkunft dieses Wortes, das auch im Persischen und im Türkischen ein Fremdwort zu sein scheint, ist ungewiss. Eine andere Erklärung bringt es in Verbindung zur irischen Stadt Cork. Über diesen Hafen sollen Ende des 19. Jhdt. besonders feinfädige Schafwollgarne in den Orient verschifft worden sein. Diese Annahme wird zusätzlich gestützt durch die in alten Orientteppichen der Gruppe der sog. „Amerikanischen Saroughs“ anzutreffende Qualitätsauslobung „Manchesterwolle“, die ebenfalls von den Britischen Inseln nach Persien importiert wurde. Die Zusammensetzung und Herkunft früherer Kurkwollgarne liegt also im Dunkel. Es handelt sich aber immer um besonders feinfädige, sich fast samten anfühlende Knüpfgarne. Im Iran, beispielsweise in den feinen Isfahans, ist Kurkwolle heutzutage ein Garn, das je zur Hälfte aus Importen und heimischer Wolle besteht. Die Bezeichnung Kurkwolle, die sehr häufig im Handel als Auslobung für besonders guten Wollflor benutzt wird, ist nirgends verbindlich definiert. Auch das Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) kennt keine Qualitätsbezeichnung Kurk, so dass allein der Anbieter bestimmt, was Kurkwolle ist. (Abb.: Isfahan)
Ghombademasdjid

Ghombademasdjid

Moscheekuppel-Design
Das im Iran als Ghombademasdjid bezeichnete Moscheekuppeldessin (Musterung, Zeichnung) ist noch ein recht junges Design, das erst im letzen Viertel des 20 Jahrhunderts entstanden ist. Auslöser und Antrieb war sicher die im Iran einsetzende Rückbesinnung auf den Islam mit der Hinwendung zur Moschee. Vorläufer sind bekannt, die bei kleineren Moscheen als visuelles Gegenstück unter der Kuppel lagen und noch liegen.Bei dieser Dessinierung wird versucht die dreidimensionale Architektur einer Moscheekuppel auf dem zweidimensionalen Knüpfteppich abzubilden, was viel Einfühlungsvermögen verlangt. Da man das Muster proportional sehr genau anordnen, ja errechnen muss, wird es erst auf Millimeterpapier Knoten für Knoten vorgezeichnet und dann hauptsächlich in besonders akribisch arbeitenden Manufakturen in Flor umgesetzt, quadratisch und rund. Für diese Entwurfsarbeiten gibt es für jede Knüpfdichte ein entsprechend aufgeteiltes Millimeterpapier, sodass man die Knotendichten beim Musterzeichnen oder später beim Knüpfen nicht umzurechnen braucht. Hervorgetan in diesen Knüpfungen haben sich die Provenienzen (Ursprung, Herkunft) Täbriz, Isfahan und Nain. Derartige Muster unterschreiten kaum einmal 450.000 Knoten pro qm. (Abb.: Täbriz-Gonbad)
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
Kette

Kette

Längsfaden im Grundgewebe des Teppichs Die Kette oder Kettfäden bildet zusammen mit den Schussfäden das Grundgewebe eines jeden gewebten oder geknüpften Teppichs. Die Kette verläuft in Laufrichtung des Gewebes. Im rechten Winkel dazu werden die Schussfäden eingebracht. Die Fransen des fertig geknüpften oder gewebten Stücks sind die sichtbaren Enden der Kette. Je nach Ursprung des Teppichs können die Kettfäden aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am meisten verbreitet ist dabei Wolle (beispielsweise in Nomadenteppichen) und Baumwolle, die gern in Teppichmanufakturen verwendet wird. Besonders feine Knüpfungen werden auch auf einem Seidengrundgewebe hergestellt.
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