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Schiraz Schiraz
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Schiraz

Stück-Nr.: 1379974-050
ca. 110 x 140 cm, Einzelstück
349  

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Kibek-Echt-Orient
Unikat / Einzelstück
Stück-Nr.: 1379974
Herkunft: Persien (Iran)
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 110 x 140 cm
Höhe: ca. 11 mm
Farbe: rot - beige
Knoten pro m²: ca. 45.000 (Knüpfdichte)
Flor: 100% Schurwolle
Grundgewebe: Kette und Schuss aus Wolle
Besonderheiten: Nomadenteppich, handgesponnene Wolle, Abrasch
 
Die Großstadt Schiraz ist der Haupthandelsplatz für
Nomadenteppiche aus der Provinz Fars in Süd-Persien.
Lesen Sie hier mehr über Schiraz-Teppiche

Teppich-Lexikon
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Shiraz, Schiraz

Shiraz, Schiraz

Südiranische Teppichprovenienz Die Stadt Shiraz liegt am südlichen Ausläufer des Zagros-Gebirges und ist Hauptstadt der Provinz Fars. Shiraz weist eine große Teppichtradition auf. Bereits im 9.Jhdt. sollen hier und in der Umgebung Teppiche geknüpft worden sein. Heute ist Shiraz hauptsächlich ein Umschlagsplatz für Teppiche aus der Umgebung. Die bekanntesten Teppich-Dörfer sind Bassiri, Bilverdi, Djarussa, Faroq, Fassa, Firuzabad, Kafretj und Seydan. Mehrere teppichknüpfende Stämme bevölkern die Umgebung von Shiraz. Die wichtigsten sind: die Gashgai, die Kashghuli, die Khamsen, die Shuli, die Bebahani und viele Unterstämme. (Abb.: Shiraz)

Abrasch

Fachausdruck für orientteppichspezifische Farbsprünge
 
Abraschen sind Hell-Dunkel-Farbschattierungen, also gering bis deutlich abweichenden Farbtonänderungen des Florgarns, die in Orientteppichen immer quer zur Längsrichtung verlaufen. Auf Deutsch werden sie auch Farbsprung genannt.Das Wort Abrasch bedeutet im Türkischen so viel wie scheckig, Schattierung. Sie fallen besonders auf flächigen Farbbereichen auf und sind ein Phänomen, das in Orientteppichen recht häufig anzutreffen ist. Demzufolge gelten sie als orienttypische Eigenart. Insbesondere bei Nomaden- und Bauernteppichen gehören sie quasi dazu, werden zumindest - je nach Standpunkt des Interessenten - toleriert oder sind sogar erwünscht. Hochfeine Manufakturteppiche sollten jedoch frei von Abraschen sein. Die Ursachen von Abraschen sind vielfältig: Beim Einfärben per Hand weichen die Farbstoffmengen gegenüber der nächstfolgenden Färbecharge geringfügig ab und verändern so den Farbton. Auch unterschiedliche Naturwollfarben, die von Beige über Braun bis Schwarz reichen, können die Ursache sein, denn die Farben decken darauf anders. Ausschlaggebend sind ferner die unterschiedlichen Temperaturen der Farbflotte, differierende Konsistenz des Farbstoffs - insbesondere bei Naturfarbstoffen -, intensiveres oder kürzeres Kochen, Sonnentrocknung des Färbegutes, verschiedenartige Beizen zum Aufschließen des Keratins (Protein der Wolle), Restfettgehalt der Wolle, Mineralgehalt und ph-Wert des Wassers, Farbreaktionen bei einer Veredelungswäsche, usw.Abraschen sind ein so spezifisches, teils auch Muster belebendes Orientteppichmerkmal, dass sie in industriell gefertigten Teppichen sogar als produktspezifisches Schmuckelement nachgeahmt werden.
 
(Abb.: Persischer Gabbeh)
 
 

BarbierstangenBarbierstangen

europäisierte Bezeichnung für ein bestimmtes Orientmusterdetail Das Barbierstangenmuster ist ein beliebtes Orientteppichmotiv, das überwiegend in kaukasischen Knüpfungen vorkommt, beispielsweise in der Provenienz Gendje, vornehmlich des 19. Jhdt. Es besteht aus parallel verlaufenden, mehrfarbigen Diagonalstreifen, die grundsätzlich von oben rechts nach unten links verlaufen und das gesamte Mittelfeld ausfüllen. Man trifft es aber auch an in heutigen Provenienzen Süd-Aserbeidjans, wie beispielsweise im Meschghin und Ardebil sowie in kurdischen Knüpfungen und in solchen des Farsgebietes, wo es zuweilen die Bordüren ziert. Wir haben es hier mit einer der Seltsamsten, aber auch am meisten einleuchtenden Muster-Bezeichnungen zu tun. Der Name hat überhaupt nichts mit den ursprünglichen, heute unbekannten Symbolgehalten zu tun. Er geht vielmehr zurück auf die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verstärkt einsetzende Handelstätigkeit und den damit einhergehenden sprachlichen Einfluss Westeuropas. Als nämlich englische Einkäufer dieses stilistisch klar und einfach gegliederte Innenfeldmuster zu sehen bekamen, erinnerte sie das Motiv diagonal und parallel nebeneinander gesetzter, schmaler Streifen sofort an das im heimatlichen England übliche Zunftzeichen der dortigen Barbiere. Sie nannten es fortan barberhinge-design, zu Deutsch: Barbierstangenmuster. Dort hängt noch heute vor vielen Frisiersalons ein rechteckiges Schild mit eben solchen Diagonalstreifen. Als die Einkäufer ständig anmerkten, dass in ihrer Heimat ein ähnliches Motiv von den britischen Barbieren geführt wird, übernahmen die Basaris im Orient diese Bezeichnung zur Mustererläuterung, sodass sich dafür schon bald die Bezeichnung barberhinges einbürgerte - und bis heute so blieb. Die Bedeutung und Herkunft dieses Musters ist bisher nicht bekannt. Verschiedene Deutungsversuche wurden versucht. Sie sind aber teilweise so abenteuerlich, dass sie ihrer Verbreitung im Wege stehen. (Abb.: Beloutsch)

Raute

Musterdetail historischen Ursprungs
 
Die Raute ist ein auf der Spitze stehender Rhombus, dessen vier gleiche Seiten im Orientteppich gezackt, abgesteppt oder mit Haken besetzt sein können. Mit dem Quadrat gehört die Raute zu den ältesten Grundformen im Orientteppich. Sie bildet die Grundlage für alle Rapportmuster.
Die Raute hat in der islamischen Welt zudem einen symbolischen Wert. Sie versinnbildlich die Unsterblichkeit der Seele. Dementsprechend ist sie sehr häufig als Füllmotiv anzutreffen.
Ausgesprochene Rautenmuster oder von der Raute abgewandelte Muster weisen die Yomut-Teppiche der Turkmenen auf. Durchlaufende Rautenmuster realisieren auch die Luren- und Bachtiari-Knüpfer, welche das Dessin dan "Keshti" nennen.
 
(Abb.: Yalameh)
 
 
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
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