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Chobi Schal Ziegler Teppiche
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Chobi Schal

Stück-Nr.: 100157922-068
ca. 170 x 235 cm, Einzelstück
1.999  

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Kibek-Echt-Orient
Unikat / Einzelstück
Stück-Nr.: 100157922-068
Herkunft: Pakistan
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 170 x 235 cm
Höhe: ca. 5 mm
Knoten pro m²: ca. 130.000 (Knüpfdichte)
Flor: 100% Schurwolle
Grundgewebe: Kette und Schuss aus Baumwolle
Muster: Moharamati
Besonderheiten: Antik-Finish, mit bunten Fäden zusammengebundene Fransen, handgesponnene Wolle
 
Lesen Sie hier mehr über Teppiche aus Pakistan

Teppich-Lexikon
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Pakistan

Staat in SüdasienPakistan gehört neben Indien und Iran zu den wichtigsten Ursprungsländern für Knüpfteppiche.
Durch den „Independence Act“ vom 14. August 1947 wurde Pakistan zum selbständigen Staat erklärt, womit das Indien der Moslems vom Indien der Hindus getrennt wurde.
Pakistan
Im 11 Jhdt. wurde Lahore zu einem bedeutenden islamischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum. Hier begann zu dieser Zeit auch die Teppichherstellung des Landes. Geknüpft wurden die sogenannten Mogulteppiche.
 
Heute werden Teppiche nicht nur in Lahore geknüpft, sondern auch in Karachi, Peschawar und einige wenige in Multan sowie der umliegenden Provinz Punjab. Pakistanische Knüpfer passen sowohl Mustereinstellung als auch Farben ständig dem Geschmack der Zeit an. Verwendet werden nicht nur die für diese Region und vor allem für die vielen turkmenisch-stämmigen Knüpfer typischen Rottöne, sondern auch die aktuellen Farben Beige, Grün, Blau und Rosé. Vor allem werden turkmenisch inspirierte Bouchara- und Yaldar-Muster im Original und in unendlichen Abwandlungen geknüpft. Zusätzlich gibt es persisch und modern gemusterte Ware.Persisch gemusterte Teppiche kommen heute nur noch selten nach Europa, denn persische Muster können in Indien preisgünstiger nachgeknüpft werden.Die pakistanischen Teppiche werden in Bauernhäusern und Manufakturen hergestellt. In den Bauernhäusern wird vorwiegend nach turkmenischen Mustern (Bouchara) mit Wolle aus distrikteigener Produktion geknüpft. In den Manufakturen werden vorwiegend Importgarne verwendet. Es entstehen feinere Knüpfungen nach turkmenischen (Bouchara), kaukasischen und persischen Mustern.Zum Einsatz kommt der asymmetrische Knoten, der ausschließlich auf einem Baumwollgrundgewebe geknüpft wird. Oft ist die Rede von Single-Knot, Double-Knot. 2-ply und 3-ply.
Bei der Bezeichnung Ply besteht ein Florfaden aus 2 oder 3 fest verzwirnten Einzelfäden. Genannt wird diese Ware 2-ply oder 3-ply. 2-ply Ware ist weicher, 3-ply Ware etwas fester im Griff.
Bei der pakistanischen Bezeichnung Single-Knot wird nach jeder Knotenreihe ein Schuss eingefügt, bei der Double-Knot Ware zwei Schüsse. Durch die zwei Schüsse bekommt der Teppich einen deutlich festeren Griff. Persisch gemusterte Teppiche aus Pakistan werden grundsätzlich in der Double-Knot Technik geknüpft, die meisten anderen als Single-Knot.
(Abb.: Punjab)
 

FransenFransen

An den Querenden des Teppichs herausragende Kettfäden   Technisch gesehen sind die Fransen des Teppichs nichts anderes als die Kettfäden, die an den Querenden herausragen. Die Fransen können also Aufschluss auf das verwendete Kettmaterial geben. Das kann zur Bestimmung einer Provenienz sehr hilfreich sein. Als Beispiel sei die auf den ersten Blick nicht immer einfache Unterscheidung von Nain- und Isfahan -Teppichen genannt. Da ein Großteil der Teppiche aus Isfahan auf einem Seidengrundgewebe geknüpft ist, müssen auch die Fransen aus Seide sein. In Nain wird dagegen fast immer auf Baumwolle geknüpft, die Fransen sind folglich ebenfalls aus Baumwolle. Bei alten Teppichen, deren Fransen abgetreten sind, wird hin und wieder die Kelimkante soweit aufgelöst, dass die freigelegten Kettfäden die Fransen ersetzen. Viele Kunden empfinden die Fransen als störend. Daher werden sie bei modern gemusterten Teppichen umgenäht oder der ganze Teppich rundum gekettelt. Auch bei Gabbeh- und einigen anderen Nomaden-Teppichen werden die Fransen traditionell umgenäht, z.T. auch nur auf einer Seite. (Abb.: Seidenfransen eines Isfahan)
Antik-Wäsche

 Antik-Finish, Antik-Wäsche

Teppichwaschverfahren zum Erzeugen einer Alterspatina
 
Die Antik-Wäsche ist ein spezielles Verfahren, um Teppichen einen „Antik-Touch“ zu verleihen. Die Farben werden gemildert. Der Teppich bekommt eine Alterspatina. Dieses Verfahren wird auch Antik-Finish genannt. Wird das Verfahren fachlich korrekt ausgeführt, ist es absolut faserunschädlich. Die Haltbarkeit des Teppichs wird nicht verändert. Es findet nur eine Farbumwandlung statt, die weder Wolle noch Baumwolle oder Seide angreift.
 
(Abb.: Veramin)
Moharamati

Moharamati

Orientteppichmuster Das Moharamati-Dessin (Musterung, Zeichnung) zeigt Streifen, die immer senkrecht von oben nach unten verlaufen. Es ist nur selten mit einem oder mehreren Mittelmedaillons gestaltet. Ursprünglich war das Moharamati-Muster vorwiegend in Gashghai- und Abadeh-Knüpfungen zu finden. Später tauchte es auch in den Provenienzen (Ursprung, Herkunft) Täbriz, Sarough, Ghoum und in den Knüpfungen der Kurden Westpersiens auf. (Abb.: Loribaff-Moharamat)
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
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