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Jangiganj Täbriz Täbriz
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Jangiganj Täbriz

Stück-Nr.: 1310059-050
ca. 127 x 289 cm, Einzelstück
1.297  

inkl. MwSt. zzgl. Versand


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Kibek-Echt-Orient, Einzelstück
Stück-Nr.: 1310059 68
Herkunft: Indien
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 127 x 289 cm
Farbe: dunkelblau - beige
Knoten pro m²: ca. 240.000
Höhe: ca. 13 mm
Flor: 100% Schurwolle
 
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Teppich-Lexikon
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Uthar Pradesh

Uthar Pradesh

Indische Provinz mit großer Teppichproduktion In Indien wurden die ersten Teppiche im 16. Jahrhundert unter persischem Einfluss am Hof der Mogul-Kaiser geknüpft. Während der britischen Kolonialzeit nahm die Knüpfindustrie gewaltigen Aufschwung.
 
Die produktivste Knüpfregion Indiens ist die Region um Bhadohi / Varanasi in der nördlichen Provinz Uthar Pradesh.
Die Dessinierung (Musterung, Zeichnung) der Teppiche ist überwiegend persisch beeinflusst, wird aber stark an die Nachfrage westlicher Märkte angepasst. Gehobene und mittlere Qualitäten werden mit Importgarnen geknüpft. Hauptwolllieferant ist Neuseeland. Bei der Einteilung der Knotendichten ist der Einfluss der ehemaligen britischen Fremdherrschaft immer noch spürbar: Die sehr unterschiedlichen Qualitäten basieren nach wie vor auf englischen Maßen. Ein Teppich mit einer Knüpfdichte von 10/20 hat auf einem Quadratzoll 10 x 20 Knoten, entspricht also gut 300.000 Knoten pro Quadratmeter. (Abb.: Mirzapur Herati)
Kenareh

Kenareh

persische und türkische Bezeichnung für Orientläufer Kenareh bedeutet auf Persisch Ufer, Rand und ist die allgemein übliche Handelsbezeichnung für einen Teppichläufer. Der Name erklärt sich aus einer bildhaften Vorstellung, denn die klassische, orientalische Raumausstattung mit Orientteppichen sah vor, dass der Mittelteppich (Persisch: Mianfarsch) im Hauptschiff, an den Längsseiten, dem beiden Seitenschiffen, von je einem Läufer, wie ein Ufer (Persisch: ein Kenareh) flankiert wurde. Am unteren Ende, der Eingangsseite des Raums, befand sich der Gastteppich, am Kopfende ein Format von ca. 1,50 m x 3,00 m, das Kelleghi genannt wird und auf dem normalerweise der Hausherr saß. Dieses Ensemble wird auf Persisch Dasteh genannt. (Abb.: Felder Saman)
Allover

 

Allover

Dessinrapport ohne Medaillon Allover ist ein aus dem Englischen übernommener, inzwischen auch im Deutschen weitverbreiteter Fachbegriff für eine spezielle Musterkonzeption. Sie wird gebildet aus einem endlosen, durchgehend gemusterten Rapport ohne Medaillon oder eine auf andere Weise betonte Mitte. Dennoch kann eine Vierersymmetrie zugrunde liegen. Da allover gemusterte Dessins (Musterung, Zeichnung) durch die fehlende Betonung des Teppichzentrums gerade in möblierten Räumen universell einsetzbar sind, und keine Rücksicht auf ein Mittelmedaillon genommen werden muss. (Abb.: Birdjend)

Herati-Muster, Mahi-to-Hos, Fischdesign

verbreitetes Musterelement, auch Herati-Dessin genannt
Das Herati- oder Fisch-Dessin (Musterung, Zeichnung) ist ein typisches Rapportmuster, das sich seit langem und durchgängig großer Beliebtheit erfreut. Das „i“ am Ende ist der Präposition „von“ gleichzusetzen, also „von Herat (stammend)“. Die heute in West-Afghanistan liegenden Stadt Herat wurde 328 v. Chr. als Alexandria Areion von Alexander dem Großen gegründet. Unter Shah Rukh (1405-1447), einem Sohn Tamerlans (Timur Leng), war es kurze Zeit Reichshauptstadt der Timuriden-Dynastie. Bis in die 1920er Jahre wurden in Herat hochwertige Teppiche in persischen Mustern geknüpft – viele nach wie vor mit dem dort beheimateten Dessin. Heute ist die inzwischen zu Afghanistan gehörenden Stadt Herat Hauptumschlagsplatz für die west-afghanischen Herat-Belutsch.
Herati-Muster, Mahi-to-Hos, Fischdesign
Der lokale Ursprung dieses Musters ist sehr gut möglich, denn nach der von Nadir-Shah (1688-1747) befohlenen Umsiedlung großer Bevölkerungsteile vom heutigen West-Afghanistan nach West-Persien, taucht es vermehrt dort auf. Das wohl schon uralte Musterensemble setzt sich aus mehreren, interpretierbaren Einzelteilen zusammen. Dargestellt sind ein auf die Spitze gestellter Rhombus mit einer im Zentrum aufgehängten Blüte - wohl eine Margerite darstellend, möglicherweise aber auch die Erde als Zentrum allen Seins in diesem Quadrat symbolisierend. An den oberen und unteren Spitzen sitzen stilisierte Lotosblüten auf, ein Hinweis auf die Verbindung nach China. Die seitlichen Spitzen laufen aus in Päonien. Diese, auch Bauernrose genannte Blüte, nimmt in China den Platz der Königin der Blumen ein und gelangte über die Seidenstraße nach Westen. Alle vier Seiten des Ensembles werden von halbmondförmigen, lanzettartigen Blättern flankiert, die auch als Fische (Pers. Mahi) gedeutet werden, daher die persische Bezeichnung Mahi-to-hos, zu Deutsch “Fische im Teich“. Die sehr bildliche Benennung geht davon aus, dass das Teppichinnenfeld einem Teich gleichzusetzen ist. Als Begriffsbestimmung klingt diese Auffassung auch in Europa an, wo man die Teppichumrandung als Bordüre bezeichnet, ein Wort aus dem Französischen, das Uferrand bedeuten kann. Der immense Mengen Eier produzierende Fisch war in vielen altorientalischen Naturreligionen ein Symbol für Fruchtbarkeit und fand auf diese Weise Eingang in die von je her religiös geprägte Kunst. Es könnte aber auch ein altiranischer Mythos zu Grunde liegen, nach dem zwei gigantische Wale die Erdscheibe in Rotation halten. Das Herati-/Fisch-Muster/Mahi-to-hos sicher das derzeit verbreitetste Dessin in persischen Teppichen. Man findet es Innenflächen deckend - allover mit oder ohne Medaillon - vorwiegend in den Provenienzen (Ursprung, Herkunft) Ardebil, Bidjar, Birdjend, Ghiassabad, Ferahan, Khoy, Marand, Mood, Sarab-Madjajechi, Sarough, Senneh/Sanandadj und Täbriz. Doch es taucht auch auf in den süd-persischen Teppichen des Fars-Gebietes, im Hamedan-Gebiet, sowie im Kaukasus und ist als Begleitmuster in fast allen Provenienzen iranweit vertreten. Außerdem wird es in Indien und China nachgeknüpft. In türkischen Knüpfungen ist es jedoch kaum vertreten. (Abb.: Bidjar)
 
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