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Kelardascht Kelardascht
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Kelardascht

Stück-Nr.: 1400072-050
ca. 82 x 111 cm, Einzelstück
299  

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Kibek-Echt-Orient
Unikat / Einzelstück
Stück-Nr.: 1400072-050
Herkunft: Persien (Iran)
Verarbeitung: handgeknüpft
Größe: ca. 82 x 111 cm
Höhe: ca. 13 mm
Farbe: rot - grün
Knoten pro m²: ca. 55.000 (Knüpfdichte)
Flor: 100% Schurwolle
Grundgewebe:
Kette und Schuss aus Baumwolle
Muster: Kafsadeh, Oktogon, Barbierstangen

Ein rustikaler Orientteppich aus der Kelardascht-Ebene
im Nordwesten Persiens.
Lesen Sie hier mehr über Kelardascht-Teppiche

Teppich-Lexikon
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Kelardascht

rustikale Teppichprovenienz aus Nordwest-Iran Unter der Provenienz (Ursprung, Herkunft) Kelardascht werden alle in Duktus (Stil, Stilrichtung) und Kolorit einheitlichen Teppiche zusammengefasst, die aus dem Gebiet der Kelardascht-Ebene stammen. Die Landschaft in der Provinz Gilan liegt westlich des Elburs-Gebirges am Fuße des Kelar-Bergmassivs. Über die Straße von Karadj nach Chalus erreicht man diese Knüpfregion nach einer Strecke von ca. 200 Kilometer nordwestlich von Teheran.Alle Kelardascht-Teppiche eint eine dunkle bis düstere, provenienztypische Farbgebung mit Fondfreiflächen, die überwiegend rotbraun oder dunkelblau gestaltet sind. Den geometrischen Musterdetails ist die Ausstrahlung der Muster aus dem nahen Kaukasus anzusehen. Eine Eigenart in diesem Gebiet ist der Aufbau der Knüpfstühle. Die für die größeren Teppichmaße stehen draußen, angelehnt an die Hauswände unter den weit ausladenden Traufen der Häuser. Zur Hauswand gekehrt sitzen die Knüpfer und Knüpferinnen davor und arbeiten sich mit ihrem Arbeitssitzbrett allmählich vom unteren Knüpfbeginn nach oben. In den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war das Knüpfaufkommen recht umfangreich, zumal es seinerzeit nur wenige, geometrisch gemusterte Provenienzen in ruhigen, dunklen Farbtönen gab. Da mittlerweile viele Hauptstädter, in dieser von Teheran schnell zu erreichenden Region, Wochenendhäuser errichtet haben, floss Geld in dieses abgelegene Gebiet. Viele Einheimische haben sich daraufhin dem Tourismus zugewandt und betreiben das mühsame Teppichknüpfen nur noch im Nebenerwerb. (Abb.: Kelardascht)
 
 
 

BarbierstangenBarbierstangen

europäisierte Bezeichnung für ein bestimmtes Orientmusterdetail Das Barbierstangenmuster ist ein beliebtes Orientteppichmotiv, das überwiegend in kaukasischen Knüpfungen vorkommt, beispielsweise in der Provenienz Gendje, vornehmlich des 19. Jhdt. Es besteht aus parallel verlaufenden, mehrfarbigen Diagonalstreifen, die grundsätzlich von oben rechts nach unten links verlaufen und das gesamte Mittelfeld ausfüllen. Man trifft es aber auch an in heutigen Provenienzen Süd-Aserbeidjans, wie beispielsweise im Meschghin und Ardebil sowie in kurdischen Knüpfungen und in solchen des Farsgebietes, wo es zuweilen die Bordüren ziert. Wir haben es hier mit einer der Seltsamsten, aber auch am meisten einleuchtenden Muster-Bezeichnungen zu tun. Der Name hat überhaupt nichts mit den ursprünglichen, heute unbekannten Symbolgehalten zu tun. Er geht vielmehr zurück auf die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verstärkt einsetzende Handelstätigkeit und den damit einhergehenden sprachlichen Einfluss Westeuropas. Als nämlich englische Einkäufer dieses stilistisch klar und einfach gegliederte Innenfeldmuster zu sehen bekamen, erinnerte sie das Motiv diagonal und parallel nebeneinander gesetzter, schmaler Streifen sofort an das im heimatlichen England übliche Zunftzeichen der dortigen Barbiere. Sie nannten es fortan barberhinge-design, zu Deutsch: Barbierstangenmuster. Dort hängt noch heute vor vielen Frisiersalons ein rechteckiges Schild mit eben solchen Diagonalstreifen. Als die Einkäufer ständig anmerkten, dass in ihrer Heimat ein ähnliches Motiv von den britischen Barbieren geführt wird, übernahmen die Basaris im Orient diese Bezeichnung zur Mustererläuterung, sodass sich dafür schon bald die Bezeichnung barberhinges einbürgerte - und bis heute so blieb. Die Bedeutung und Herkunft dieses Musters ist bisher nicht bekannt. Verschiedene Deutungsversuche wurden versucht. Sie sind aber teilweise so abenteuerlich, dass sie ihrer Verbreitung im Wege stehen. (Abb.: Beloutsch)
Oktogon

Oktogon

sternförmiges, achtstrahliges Musterelement Oktogon ist das griechische Wort für Achteck. Die Umrisse beziehungsweise äußere Gestaltung präzisierend kommt häufig als Musterdetail in Orientteppichen vor, insbesondere in der Gestaltung der Güls der Turkmenen oder der Knüpfvölker, die von Ihnen diese Mustergrundkonzeption übernommen haben. (Abb.: Lahore)
Kafzadeh

Kafzadeh, Kafssadeh

Musterfreifläche, sog. Spiegel im Keschan-Teppich Sobald der Fond als nicht gemusterte, unifarbene Freifläche gestaltet ist, spricht man im Deutschen von einem Spiegel oder auch von einem Uni-Fond. Mit dem entsprechenden Provenienzzusatz (Ursprung, Herkunft), also beispielsweise von einem Spiegel-Keschan, usw. Diese besondere Musterung wird in Persien - vornehmlich bei Keschan- und Kerman-Knüpfungen - Kafzadeh genannt, ist jedoch im Begriff, sich auch auf andere Provenienzen (Ursprung, Herkunft) auszudehnen (Abb.: Keshan Semi-Antik)
Schuss

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.
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