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ca. 190 x 264 cm, Unikat / Einzelstück

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Merkmale
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Gesamthöhe: ca. 6 mm
Herkunft: Persien (Iran)
Marke: Original-Kibek-Vintage
Ein klassischer persischer Orientteppich als Ganzes überfärbt, Vintage.

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66 Unikat / Einzelstück
  • 1403802-050 U17


Vintage-Teppiche

Moderne Teppichklassiker 

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Das Wort „Vintage“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie erlesen, klassisch, alt.

Vintage-Teppiche werden aus alten und zum Teil sehr alten Orientteppichen konfektioniert. Die klassischen Orientteppiche verschiedener Provenienzen - geknüpft oder gewebt - werden gründlich gereinigt, gewaschen und in der Sonne getrocknet. Anschließend wird der Flor gleichmäßig geschoren und die alte Farbe in einem speziellen Verfahren neutralisiert. Dann wird der Teppich komplett neu gefärbt. 

Für Vintage-Patchwork-Teppiche werden die so bearbeiteten Teppiche in kleine Teile zerlegt und kunstvoll zu einem neuen Teppich kombiniert. Spezielle Zick-Zack-Nähte geben dem Teppich Stabilität und dauerhafte Haltbarkeit. 

Diese neue Art handgeknüpfter Teppiche wird in Persien auch als Tschel-Tikeh bezeichnet. Das Wort Tschehel bedeutet „vierzig“ und Tikeh bedeutet „Teile“. Schon in früheren Zeiten nähten die Großmütter aus kleinen, besonders feinen bunten Stoffen Tisch- und Schlafdecken für feierliche Anlässe. 

Der Zahl 40 wird eine besondere Bedeutung in den verschiedenen Bereichen der westlichen und der orientalischen Kultur zugeschrieben:

- 40 Tage blieb Moses auf dem Berg Sinai

- Jesus hat 40 Tage und Nächte in der Wüste gefastet

- mit 40 Jahren wurde Mohammad Prophet

- das Mindestalter für das Amt des Bundespräsidenten beträgt in Deutschland 40 Jahre.

Vintage-Teppiche sind grundsätzlich Unikate, da schon der Perserteppich als Ausgangsmaterial ein Unikat ist. Kein Stück gleicht dem anderen.

(Abb.: Persischer Vintage)

Hamedan

Nordwestiranische Teppichprovenienz 

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Hamedan ist eine Stadt im Nordwesten des Iran. Die Gegend um Hamedan ist die produktivste Teppichknüpfregion des Landes und sehr vielseitig in der Musterung. Stadtknüpfungen weisen ein eigenes Dessin auf während in den Dörfern um Hamedan noch die ursprünglichen Dorfteppiche geknüpft werden. Zu den Unterprovenienzen gehören Asadabad, Mehrbaran, Khamseh, Derganzine, Zarand, Saveh, Maslaghan, Tafresh, Bibikibad, Enjelas, Bordjalou, Hosseinabad, Nahavand, Tuiserkan, Azyndariyan, Djozan, Dorojasin, Mousel, Chenar.Darjazin, Tadjabad und Zagheh.

Die Dessins sind sehr vielfältig. Meistens sind sie einfach geometrisch oder floral. Verbreitet sind auch Herati gemusterte Innenfelder. In den Bordüren wiederholen sich die Musterdetails zwar in der gleichen Form, nicht aber in den gleichen Farben.

Geknüft werden meist Brücken- und Läufergrößen mit dem Türkischen Knoten. Typisch für die Hamedan-Teppiche ist, dass sie einschüssig geknüpft werden: nach jeder Knotenreihe wird ein Schussfaden eingetragen. Normalerweise werden persische Teppiche zwei- oder dreischüssig geknüft.

(Abb.: Hamedan)

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