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Mesched

ca. 297 x 402 cm, Unikat / Einzelstück

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Merkmale
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Gesamthöhe: ca. 12 mm
Herkunft: Persien (Iran)
Knoten pro m²: ca. 90.000 Knoten pro m²
Muster: Palmetten, Gabelranke, Medaillon
Der Mesched ist ein persischer Orientteppich aus der
zweitgrößten Stadt des Iran.

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Mesched Unikat / Einzelstück
  • 900124890-068 U15


Gabelranke

florales Teppichornament pflanzlicher Herkunft 

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Die Gabelranke ist eines der ältesten Ornamente und findet sich in fast jedem Teppich mit floralem Dessin. Vorbild für dieses Ornament ist der verzweigte Ast von Bäumen, Büschen und anderen Pflanzen. Meist ist die Gabelranke in ihrer Verzweigung auffällig verdickt. Oft läuft sie in Spiralen aus.

(Abb.: Isfahan)

Medaillon

Primärornament im Teppich 

medaillon_kashmar

Das Medaillon ist eine vielfach in Orientteppichen vorkommende Musterform im Mittelfeld. Die Formen selbst sind überaus verschieden, es gibt zum Beispiel Rauten-, Rosetten und Oval-Medaillons.

(Abb.: Kaschmar)

Mesched

Eine der Hauptprovenienzen persischer Orientteppiche 

mesched_mesched

Maschad liegt im Nordosten der Iran in der Provinz Chorassan. Sein antiker Name lautet Sanabad.

Viele Perser, denen es nicht möglich ist nach Mekka zu pilgern, reisen nach Maschad zum Grab des Iman Reza, dem achten Iman. Das Grab liegt im sogenannten „heiligen Bezirk“ (Astan Ghods), das Ungläubige nur mit einer Sondererlaubnis betreten dürfen.

Die Stadt und der Bezirk haben einen vollkommen eigenen Teppichstil entwickelt, der weit über die Grenzen auch nach Sabsewar, Kashmar und Birdjend ausstrahlt.

Geknüpft werden vor allem große Teppiche von 8 bis 12 qm in Familienknüpfereien, Klein- und Mittelbetrieben. Typisch ist eine tiefrote Grundfarbe mit einer leichten Lilatönung und sehr feinen Musterkompositionen. 

(Abb.: Mesched)

Palmetten

Florales Musterdetail 

palmetten_nain

Palmetten sind floralartige, bis zur Abstraktion neigende Musterdetails, deren Herkunft uralt ist. Sie wirken oft ein wenig querschnittartig. Während der Kunstepoche der Safawiden (1501 bis 1722) gelangten sie zu voller Blüte. Meist erscheinen sie zusammen mit anderen Floralornamenten wie Schah-Abbas-Blüten, Arabesken und Wolkenbändern. Es wird unterschieden nach Blatt-, Fächer-, Kelch-, Kranz-, Scheiben- und Schah-Abbas-Palmetten. Wenn im Zentrum ein Tier abgebildet ist, spricht man von einer Tierpalmette. Eine Eigentümlichkeit stellen die dämonenhaften Fratzenpalmetten dar, die als Abwehr gegen den im Orient weitverbreiteten Aberglauben des Bösen Blicks gedacht sind.

(Abb.: Nain)

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe 

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Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. 

Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 

2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.

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