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Beloutsch ca. 81 x 139 cm, Unikat / Einzelstück

  ab 149

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Merkmale
Marke: Kibek-Echt-Orient
Herkunft: Afghanistan
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Knoten pro m²: ca. 56.000 Knoten pro m²
Gesamthöhe: ca. 7 mm
Grundgewebe: Wolle
Muster: Mihrab
Der Beloutsch ist ein variantenreicher Orientteppich, der grenzübergreifend in der Region zwischen dem Iran, Afghanistan und Pakistan geknüpft wird.

Beloutsch Unikat / Einzelstück
  • 100207189-070 U17


Beloutsch

Länderübergreifende Teppichprovenienz  zwischen Afghanistan, Iran, Pakistan

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Der Beloutsch wird in 3 Ländern geknüpft: im Iran, in Afghanistan und in Pakistan. Er wird im Hausfleiß, durch Halbnomaden oder durch Nomaden hergestellt. Seinen Namen hat er vom Stamme der Baluchen, wird aber auch von anderen Stämmen geknüpft.

Die Knüpfpraktiken, Muster und Farben richten sich nach den einzelnen Stämmen und sind daher nicht einheitlich. Vorwiegend werden kleine Teppiche bzw. Brücken geknüpft. Große Teppiche sind selten.

(Abb.: Beloutsch)

 

Mihrab

In Richtung Mekka gerichtete Gebetsnische 

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In allen Moscheen und moslemischen Gebetshäusern ist die Gebetsnische nach Mekka ausgerichtet. Die Kibla genannte Richtung wird vorher genau ermittelt. Diese Nische wird auf Arabisch Mihrab genannt. Die Betenden nehmen Reihe für Reihe nebeneinander Aufstellung und wenden sich, so wie es der Koran fordert, bei ihrer Andacht immer gen Mekka, die den Moslems Heilige Stadt im heutigen Saudi-Arabien.

Im privaten Bereich benutzen viele Moslems für die zu verrichtenden Gebete einen Gebetsteppich als Unterlage. In einem solchen Teppich, der Namaslik genannt wird, ist immer eine Gebetsnische zweidimensional abgebildet, so dass der Betende seinen Teppich genau nach Mekka ausrichten kann. Um die Richtung zu finden, ist in vielen Hotels die Kibla auf der Zimmerdecke mit einem Pfeil in einer Art Windrose angegeben.

Oft werden rechts und links neben dem Mihrab Hände abgebildet. Die fünf Finger symbolisieren zum einen die Heilige Familie Mohammed, Ali, Fatima, Hossein und Hassan, sollen zugleich aber auch als magisches Zeichen den Bösen Blick von diesem sakralen Gegenstand abwehren. Der Böse Blick ist ein im Orient weit verbreiteter Aberglaube, der auf vorislamische Zeiten zurückgeht. 

(Abb.: Lahore Mihrab)

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