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Yalameh Gabbeh

ca. 120 x 178 cm, Unikat / Einzelstück

465

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Merkmale
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Gesamthöhe: ca. 19 mm
Herkunft: Persien (Iran)
Knoten pro m²: ca. 50.000 Knoten pro m²
Echte persische Gabbeh und deren Feinknüpfungen, wie z.B. die Loribaff, sind Ausdruck für ein Lebensgefühl.

Yalameh Gabbeh Unikat / Einzelstück
  • 100148782-079 U17


Gabbeh

Südpersischer Nomadenteppich

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Gabbehs sind Nomadenteppiche aus der südpersischen Provinz Fars. Die meisten dieser Teppiche werden von den Ghashgai-Nomaden geknüpft.

Die Dessins (Stil, Zeichnung) sind geometrisch. Rhomben, Rauten, seltener auch Rechtecke, große Haken und einfach gezeichnete Tiere sowie stilisierte Blumen beleben das Feld. Mustervorlagen gibt es nicht. Geknüpft werden alle Muster aus dem Kopf. So fließen immer wieder neue Ideen und Musterdetails mit ein.

Der Flor besteht aus grober dicker Wolle. 

Feinere Knüpfungen werden von den Luren geknüpft und kommen als Loribaff (übersetzt: „Lurenknüpfung“) und Risbaff (übersetzt: „Feinknüpfung“) in den Handel.

Echte persische Gabbehs und deren Feinknüpfungen sind Ausdruck für ein Lebensgefühl.

Weit verbreitet sind auch Knüpfungen aus Indien, die die klassischen Gabbeh-Motive gekonnt wiedergeben sowie aus Pakistan mit modernem Dessin (Contemporary Gabbeh).

(Abb.: Persischer Gabbeh)

Abrasch

Fachausdruck für orientteppichspezifische Farbsprünge

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Abraschen sind Hell-Dunkel-Farbschattierungen, also gering bis deutlich abweichenden Farbtonänderungen des Florgarns, die in Orientteppichen immer quer zur Längsrichtung verlaufen. Auf Deutsch werden sie auch Farbsprung genannt.

Das Wort Abrasch bedeutet im Türkischen so viel wie scheckig, Schattierung. Sie fallen besonders auf flächigen Farbbereichen auf und sind ein Phänomen, das in Orientteppichen recht häufig anzutreffen ist. Demzufolge gelten sie als orienttypische Eigenart.

Insbesondere bei Nomaden- und Bauernteppichen gehören sie quasi dazu, werden zumindest - je nach Standpunkt des Interessenten - toleriert oder sind sogar erwünscht. Hochfeine Manufakturteppiche sollten jedoch frei von Abraschen sein.

Die Ursachen von Abraschen sind vielfältig: Beim Einfärben per Hand weichen die Farbstoffmengen gegenüber der nächstfolgenden Färbecharge geringfügig ab und verändern so den Farbton.

Auch unterschiedliche Naturwollfarben, die von Beige über Braun bis Schwarz reichen, können die Ursache sein, denn die Farben decken darauf anders. Ausschlaggebend sind ferner die unterschiedlichen Temperaturen der Farbflotte, differierende Konsistenz des Farbstoffs - insbesondere bei Naturfarbstoffen -, intensiveres oder kürzeres Kochen, Sonnentrocknung des Färbegutes, verschiedenartige Beizen zum Aufschließen des Keratins (Protein der Wolle), Restfettgehalt der Wolle, Mineralgehalt und ph-Wert des Wassers, Farbreaktionen bei einer Veredelungswäsche, usw.

Abraschen sind ein so spezifisches, teils auch Muster belebendes Orientteppichmerkmal, dass sie in industriell gefertigten Teppichen sogar als produktspezifisches Schmuckelement nachgeahmt werden.

(Abb.: Persischer Gabbeh)

Kette

Längsfaden im Grundgewebe des Teppichs 

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Die Kette oder Kettfäden bildet zusammen mit den Schussfäden das Grundgewebe eines jeden gewebten oder geknüpften Teppichs. Die Kette verläuft in Laufrichtung des Gewebes. Im rechten Winkel dazu werden die Schussfäden eingebracht. Die Fransen des fertig geknüpften oder gewebten Stücks sind die sichtbaren Enden der Kette. Je nach Ursprung des Teppichs können die Kettfäden aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am meisten verbreitet ist dabei Wolle (beispielsweise in Nomadenteppichen) und Baumwolle, die gern in Teppichmanufakturen verwendet wird. Besonders feine Knüpfungen werden auch auf einem Seidengrundgewebe hergestellt.

Schuss

Querfäden im Teppichgrundgewebe 

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Ein Gewebe besteht grundsätzlich aus zwei sich kreuzenden Fäden, den Kettgarnen in Längsrichtung und den Schussgarnen in Querrichtung. Bei einem Knüpfteppich kreuzen sich beide immer im Winkel von 90°. Nach jeweils einer Reihe Knoten werden ein bis zwei oder auch mehrere Schüsse quer eingetragen und fest angeschlagen, sodass im Laufe der Fertigung als tragendes Fundament ein Grundgewebe entsteht. 

Bei Orientteppichen unterscheidet man zwischen Ein- und Zwei- oder Mehrschussware. Bei Mehrschussknüpfungen werden mindestens 

2 Schüsse nach jeder Knotenreihe eingetragen.

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