Beloutsch ca. 100 x 190 cm, Unikat / Einzelstück

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Merkmale
Marke: Kibek
Herkunft: Persien (Iran)
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Knoten pro m²: ca. 70.000 Knoten pro m²
Gesamthöhe: ca. 9 mm
Muster: Raute, Afshan

Beloutsch Unikat / Einzelstück
  • 900133635-050 U17


Beloutsch

Länderübergreifende Teppichprovenienz  zwischen Afghanistan, Iran, Pakistan

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Der Beloutsch wird in 3 Ländern geknüpft: im Iran, in Afghanistan und in Pakistan. Er wird im Hausfleiß, durch Halbnomaden oder durch Nomaden hergestellt. Seinen Namen hat er vom Stamme der Baluchen, wird aber auch von anderen Stämmen geknüpft.

Die Knüpfpraktiken, Muster und Farben richten sich nach den einzelnen Stämmen und sind daher nicht einheitlich. Vorwiegend werden kleine Teppiche bzw. Brücken geknüpft. Große Teppiche sind selten.

(Abb.: Beloutsch)

Afshan

Persische Bezeichnung für Allover-Muster

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Die persische Bezeichnung „Afshan“ steht für „durchgemustert“, oder englisch „allover“. Teppiche mit Afshan-Muster haben ein Teppichinnenfeld mit einem alternierenden Musterrapport ohne Medaillon. Ursprünglich war die persische Bezeichnung für diese Gestaltungsform nur in der Provenienz (Ursprung, Herkunft) Keshan gebräuchlich. Inzwischen aber wird sie übergreifend für alle Knüpfteppiche verwendet.

(Abb.: Isfahan)

Grundgewebe

Kette und Schuss eines Orientteppichs 

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Das Grundgewebe eines Orientteppichs ist gewissermaßen sein Fundament. Zu Beginn wird die Kette aufgebäumt. Nach einigen vorweben, bei dem sich Kette und Schuss im Winkel von 90° kreuzen, beginnt das Eintragen der Knüpfknoten. Das Grundgewebe entsteht also auf diese Weise erst im Verlaufe des Knüpfvorgangs und ist ein Zusammenspiel von Kette, Schuss und Knotenreihen. Die Knüpfer bauen den Teppich somit Querreihe für Querreihe auf, ähnlich wie bei einem Gewebe. Am Ende wird wieder einige Zentimeter gewebt. Diese sogenannte Kelim-Kante verhindert das Ausfransen des fertigenTeppichs. Nach dem Abnehmen des Teppichs vom Knüpfstuhl werden die überhängenden Kettfäden verknotet, gekürzt und bilden die Fransen.

Raute

Musterdetail historischen Ursprungs

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Die Raute ist ein auf der Spitze stehender Rhombus, dessen vier gleiche Seiten im Orientteppich gezackt, abgesteppt oder mit Haken besetzt sein können. Mit dem Quadrat gehört die Raute zu den ältesten Grundformen im Orientteppich. Sie bildet die Grundlage für alle Rapportmuster.

Die Raute hat in der islamischen Welt zudem einen symbolischen Wert. Sie versinnbildlich die Unsterblichkeit der Seele. Dementsprechend ist sie sehr häufig als Füllmotiv anzutreffen.

Ausgesprochene Rautenmuster oder von der Raute abgewandelte Muster weisen die Yomut-Teppiche der Turkmenen auf. Durchlaufende Rautenmuster realisieren auch die Luren- und Bachtiari-Knüpfer, welche das Dessin dann "Keshti" nennen.

(Abb.: Yalameh)

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