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| Marke: | Kibek-Echt-Orient |
| Herkunft: | Persien (Iran) |
| Flormaterial: | 100 % Schurwolle |
| Verarbeitung: | handgeknüpft |
| Knoten pro m²: | ca. 220.000 Knoten pro m² |
| Gesamthöhe: | ca. 8 mm |
| Grundgewebe: | Baumwolle |
| Muster: | Palmetten, Gabelranken, Medaillon |
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- Artikel-Nr.: 900165981-050 U17
Ekbatan
Früherer Name der Stadt Hamadan

Ekbatan war die Hauptstadt der Meder und Sommer-Residenz der Achämeniden und der Parther. Heute heißt die Stadt Hamadan.
Als Ekbatan-Teppiche werden die hochwertigen Knüpfarbeiten aus der Stadt Hamadan bezeichnet. Sie werden auch Hamadan-Sharbaff genannt (= in der Stadt geknüpft). Reichgemusterte Eigendessins in feiner Knüpfung mit allerbester Wolle werden hier geknüpft. Auch Großformate werden realisiert.
(Abb.: Ekbatan)
Gabelranken
florales Teppichornament pflanzlicher Herkunft

Die Gabelranke ist eines der ältesten Ornamente und findet sich in fast jedem Teppich mit floralem Dessin. Vorbild für dieses Ornament ist der verzweigte Ast von Bäumen, Büschen und anderen Pflanzen. Meist ist die Gabelranke in ihrer Verzweigung auffällig verdickt. Oft läuft sie in Spiralen aus.
(Abb.: Isfahan)
Palmetten
Florales Musterdetail

Palmetten sind floralartige, bis zur Abstraktion neigende Musterdetails, deren Herkunft uralt ist. Sie wirken oft ein wenig querschnittartig. Während der Kunstepoche der Safawiden (1501 bis 1722) gelangten sie zu voller Blüte. Meist erscheinen sie zusammen mit anderen Floralornamenten wie Schah-Abbas-Blüten, Arabesken und Wolkenbändern. Es wird unterschieden nach Blatt-, Fächer-, Kelch-, Kranz-, Scheiben- und Schah-Abbas-Palmetten. Wenn im Zentrum ein Tier abgebildet ist, spricht man von einer Tierpalmette. Eine Eigentümlichkeit stellen die dämonenhaften Fratzenpalmetten dar, die als Abwehr gegen den im Orient weitverbreiteten Aberglauben des Bösen Blicks gedacht sind.
(Abb.: Nain)
