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| Marke: | Kibek-Echt-Orient |
| Herkunft: | Persien (Iran) |
| Flormaterial: | 100 % Schurwolle |
| Verarbeitung: | handgeknüpft |
| Knoten pro m²: | ca. 175.000 Knoten pro m² |
| Gesamthöhe: | ca. 11 mm |
| Grundgewebe: | Baumwolle |
| Muster: | Raute |
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- Artikel-Nr.: 900168478-068 U17
Sirjan
Südostiranische Teppichprovenienz

Die Stadt Sirjan liegt im Westbezirk der Provinz Kerman. Festangesiedelte Afsharen knüpfen im umliegenden Bezirk ihre sehr variationsreichen und attraktiven Eigenmuster. Oft wird der Sirjan daher auch als Afshar bezeichnet.
Typisch für diese Teppiche ist das Sekaleh-Muster. Ein 3-köpfiges Muster, "seh"=3 und "kaleh"=Kopf, das auch als 5-köpfige Variante geknüpft wird. Ein zweites typisches Muster ist das Heshmati, benannt nach dem Namen seines Erfinders.
Typische Farben sind ein helles rot und ein warmes dunkelblau. Es werden speziell Saronims und Dozars hergestellt. Geknüpft wird mit dem persischen Knoten. Kette und Schuss bestehen aus Baumwolle, wobei der Schussfaden doppelt gelegt wird.
(Abb.: Sirjan Sekaleh)
Raute
Musterdetail historischen Ursprungs

Die Raute ist ein auf der Spitze stehender Rhombus, dessen vier gleiche Seiten im Orientteppich gezackt, abgesteppt oder mit Haken besetzt sein können. Mit dem Quadrat gehört die Raute zu den ältesten Grundformen im Orientteppich. Sie bildet die Grundlage für alle Rapportmuster.
Die Raute hat in der islamischen Welt zudem einen symbolischen Wert. Sie versinnbildlich die Unsterblichkeit der Seele. Dementsprechend ist sie sehr häufig als Füllmotiv anzutreffen.
Ausgesprochene Rautenmuster oder von der Raute abgewandelte Muster weisen die Yomut-Teppiche der Turkmenen auf. Durchlaufende Rautenmuster realisieren auch die Luren- und Bachtiari-Knüpfer, welche das Dessin dann "Keshti" nennen.
(Abb.: Yalameh)