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Lahore

Lahore

ca. 78 x 317 cm, Unikat / Einzelstück

1149

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Merkmale
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Gesamthöhe: ca. 10 mm
Herkunft: Pakistan
Muster: Palmetten, Arabeske, Latschak-Torandj
Knoten pro m²: ca. 300.000 Knoten pro m²
Aus der bedeutenden Kulturstadt Lahore in
Nordost Pakistan kommen feine Teppiche mit
überwiegend geometrischen Mustern.

Lieferung in 4-5 Werktagen

Lahore Unikat / Einzelstück
  • 1345462-050 U17


Arabeske

Spiralartiges Detail ornamentaler Musterführung

arabeske_isfahan

Mit Arabeske bezeichnet man ein schwungförmig gestaltetes, kreisendes Ornament als Teilspirale in Orientteppichen und anderen Musterdekors meist orientalischer Kunstwerke. Sie läuft am Ende oft in Gabelranken aus und erscheint besonders ausdrucksstark im -medaillonbetonten Eslimi-Muster. 

Umgeben von anderen, der Pflanzenwelt entliehenen, abstrahierten Musterdetails schmückt sie umlaufend als sog. Arabeskenranke die Bordüren vieler floral gemusterter Knüpfteppiche. Die Arabeske wird auf einer, fachlich Patrone oder auch Karton genannten Mustervorlage detail- und knotengenau entworfen. 

(Abb.: Isfahan)

Lahore

Bedeutender Teppichumschlagsplatz in Pakistan 

lahore_lahore

Der wichtigste Umschlagplatz für den internationalen Teppichhandel in Pakistan ist Lahore. Doch nicht nur pakistanische Ware, auch Teppiche, die in Afghanistan geknüpft wurden, werden hier gehandelt. Neben den bekannten Bouchara-gemusterten Teppichen finden vor allem Zieglerteppiche in Lahore ihre Abnehmer. 

Lahore ist mit ca. 8 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Pakistans. Sie liegt im Nordosten des Landes, dicht an der Grenze zu Indien.

(Abb.: Lahore)

Latschak-Torandj

Musterdetail 

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Das Wort „Latschak“ ist eine alte persische Bezeichnung für ein dreieckiges Tuch. 

Beim Latschak-Torandj-Muster wiederholt sich - traditionell gestaltet - in den Innenecken des Teppichs zu je einem Viertel die Farbabfolge der Passen des Mittelmedaillons. Bei runden Teppichen wiederholt sich die Farbabfolge in der Außenbordüre.

Dieses klassische Muster ist weit verbreitet und z.B. das Hauptdessin im Keshan-Teppich.

(Abb.: Keshan)

Neuseelandwolle

Besonders weiche, glänzende Wolle 

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Die Wolle neuseeländischer Schafe ist besonders hochwertig. Sie ist weich, leicht, glänzend und hat besonders lange Fasern (langstapelig).

In der Teppichknüpfkunst wird sie vorwiegend in Indien, Pakistan und Nepal eingesetzt.

(Abb.: Sarough, handgeknüpft in Indien, reine Neuseelandwolle)

Palmetten

Florales Musterdetail 

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Palmetten sind floralartige, bis zur Abstraktion neigende Musterdetails, deren Herkunft uralt ist. Sie wirken oft ein wenig querschnittartig. Während der Kunstepoche der Safawiden (1501 bis 1722) gelangten sie zu voller Blüte. Meist erscheinen sie zusammen mit anderen Floralornamenten wie Schah-Abbas-Blüten, Arabesken und Wolkenbändern. Es wird unterschieden nach Blatt-, Fächer-, Kelch-, Kranz-, Scheiben- und Schah-Abbas-Palmetten. Wenn im Zentrum ein Tier abgebildet ist, spricht man von einer Tierpalmette. Eine Eigentümlichkeit stellen die dämonenhaften Fratzenpalmetten dar, die als Abwehr gegen den im Orient weitverbreiteten Aberglauben des Bösen Blicks gedacht sind.

(Abb.: Nain)

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