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Kashan Red

ca. 198 x 296 cm, Unikat / Einzelstück, creme - violet

5185

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Merkmale
Besonderheiten: rechteckig
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Herkunft: Indien
Verarbeitung: handgeknüpft
Gesamthöhe: ca. 12 mm

Kashan Red Unikat / Einzelstück
  • 900088224-050 U17


Badohi Bhadohi

Knüpfregion in Nord-Indien

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In Indien wurden die ersten Teppiche im 16. Jahrhundert am Hof der Mogulkaiser geknüpft. Sie zeigten deutlich persische Einflüsse. Später gewann die indische Teppichknüpfkunst an Eigenprofil.

Während der britischen Kolonialzeit nahm die Knüpfindustrie gewaltigen Aufschwung. Bestehende Knüpfzentren wurden ausgebaut, neue kamen hinzu. Alle waren und sind in erster Linie exportorientiert.

Zu ihnen gehört die derzeit mengenmäßig wichtigste Region um Badohi/ Varanasi (früher Benares). Die Produktionen von Jaipur, Amritsar, Agra und in Kaschmir ergänzen das Angebot.

(Abb.: Badohi Kashan)

Filamentendlosgarn

korrekte Materialbezeichnung für Viskose

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Joseph Wilson Swan, der gemeinsam mit Thomas Alwar Edison auf der Suche nach einem geeigneten Glühfaden für Glühbirnen war, erfand dabei 1883 eine Faser, die er „artifical silk“ nannte. Da er die Entwicklung des Glühfadens nicht weiter verfolgte, wurde seine Erfindung endgültig in Frankreich in eine Textilfaser umgesetzt. Louis Marie Hilaire, Compte de Chardonnet, startete 1890 die erste, industrielle Chemiefaserproduktion in der südostfranzösischen Stadt Besançon als so genanntes Viskoseverfahren. Wegen ihres strahlenden Glanzes nannte Swan seine Faser Reyon (Franz.: Strahl), eine immer noch übliche Bezeichnung. 

Das Filamentendlosgarn wird grundsätzlich aus dem Naturprodukt Zellulose gewonnen, also aus dem Rohstoff Holz. In dem recht aufwändigen Industrieverfahren wird die reine, breiige Zellulose zu einem durchgehenden Textilgarn gezogen. Hierauf beruht die Bezeichnung Filamentendlosgarn. 

In Indien wird die Zellulosemasse aus Bambus gewonnen. Durch den seidigen Glanz des gewonnenen Garns wird es "Bamboo Silk" (Bambus Seide) genannt.

Die im Umgangssprachgebrauch üblicherweise verwendete Bezeichnung „Kunstseide“ ist nach dem Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) nicht statthaft. Die Bezeichnungen Acetatseide, Viscose oder Reyon sind weit verbreitet und auch geläufig, werden aber nicht immer toleriert.

(Abb.: Anchala)

Neuseelandwolle

Besonders weiche, glänzende Wolle 

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Die Wolle neuseeländischer Schafe ist besonders hochwertig. Sie ist weich, leicht, glänzend und hat besonders lange Fasern (langstapelig).

In der Teppichknüpfkunst wird sie vorwiegend in Indien, Pakistan und Nepal eingesetzt.

(Abb.: Sarough, handgeknüpft in Indien, reine Neuseelandwolle)

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