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Koliahy Hamadan ca. 89 x 285 cm, Unikat / Einzelstück

  ab 499

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Merkmale
Marke: Kibek-Echt-Orient
Herkunft: Persien (Iran)
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Knoten pro m²: ca. 145.000 Knoten pro m²
Gesamthöhe: ca. 12 mm
Grundgewebe: Baumwolle
Muster: Gol-Farangh
Im Koliahy finden sich die unterschiedlichsten Dessins meist in einer eher dunklen Farbgebung.

Koliahy Hamadan Unikat / Einzelstück
  • 900212453-076 U17


Koliahy

Orientteppichprovenienz aus Persisch-Kurdistan 

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Folgende Schreibweisen sind ebenfalls in Gebrauch: Koliay, Kolyay, Q(u)liay.

Der Koliahy ist eine bäuerliche Knüpfung der Kurden West-Persiens. Unter diesem Sammelbegriff werden recht unterschiedliche Teppiche der Landbevölkerung dieser Region zusammengefasst, so dass es schwer fällt, sich auf den typischen Koliahy festzulegen. Allerdings sind alle Koliahy relativ hochflorig, von massiver, voluminöser Knüpfung mit dem Türkischen Knoten und auch heute hin und wieder noch auf Wollgrundgewebe geknüpft.

Ihr von innen kommender, aber unbewußter Eklektizismus erlaubt es den Kurden, sich dessinmäßig (Musterung, Zeichnung) bei allen Provenienzen (Ursprung, Herkunft) zu bedienen. Sie ahmen diese Muster jedoch nicht sklavisch nach, sondern setzen sie auf der ihnen eigenen Weise „kurdentypisch“ um, zudem meist in von den Originalen völlig abweichenden Farbstellungen. Bei schwierig zu bestimmenden Orientteppichen weicht die Fachwelt deshalb bisweilen scherzhaft immer mal wieder auf die Bemerkung aus „Das Stück wird wohl kurdisch sein“, was dann auch oft zutrifft. So findet man unter den Koliahy die unterschiedlichsten Dessins, aber meist in einer eher dunklen Farbgebung. 

(Abb.. Koliay)

Gol-Farangh

Orientalisches Blütenmuster

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Das Gol-Farangh-Muster zeigt sehr gegenständlich dargestellte Blüten oder auch Blütenbouquets, die wahrscheinlich Rosen wiedergeben sollen. Dem Dessin ist sein europäischer Ursprung anzusehen; das Muster taucht noch heute in den Gobelin- und Tapisseriearbeiten Aubussons und Flanderns auf. Seine orientalischen Blütenverwandten hingegen erscheinen sehr viel abstrahierter

Faranghi ist die altorientalische Bezeichnung für Europäer. Mit Farangh verbindet sich in Persien vieles aus dem Abendland, nicht nur das Blütenmuster Gol Farangh. Beispielsweise heißen Erdbeeren auf Persisch tut-faranghi.

Das Gol-Farangh-Dessin geht wahrscheinlich auf die Ära des Rokoko zurück. In jener Zeit fand ein reger Kulturaustausch zwischen Orient und Okzident statt. Europäische Dessinelemente fanden Eingang in orientalische Knüpfarbeiten, die wieder ihren Weg ins Abendland fanden. Orientalische Pracht war an europäischen Höfen durchaus beliebt. Andererseits imitierte man auch im Orient verschiedene Strömungen des Abendlandes. 

Das relativ weitverbreitete Gol-Farangh-Muster findet man in kurdischen Knüpfungen wie Bidjar, Senneh, Saudjboulagh, Garrus, Kermanschah und im türkischen Fethiyeh, alten Herekes, Kayserei und Kirschehir , aber auch im Sarough, Ferahan, Mesched und – allerdings relativ selten – im Isfahan, Ghoum und Teheran.

(Abb.: Bidjar)

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