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Khamaria Isfahan ca. 75 x 137 cm, Unikat / Einzelstück

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Merkmale
Marke: Kibek
Herkunft: Indien
Flormaterial: 85 % Schurwolle, 15 % Seide
Verarbeitung: handgeknüpft
Knoten pro m²: ca. 240.000 Knoten pro m²
Gesamthöhe: ca. 12 mm
Echte persische Gabbeh und deren Feinknüpfungen, wie z.B. die Loribaff, sind Ausdruck für ein Lebensgefühl.

Khamaria Isfahan Unikat / Einzelstück
  • 1308852-050 U17


Allover

Dessinrapport ohne Medaillon

allover_birdjend

Allover ist ein aus dem Englischen übernommener, inzwischen auch im Deutschen weitverbreiteter Fachbegriff für eine spezielle Musterkonzeption. Sie wird gebildet aus einem endlosen, durchgehend gemusterten Rapport ohne Medaillon oder eine auf andere Weise betonte Mitte. Dennoch kann eine Vierersymmetrie zugrunde liegen. Da allover gemusterte Dessins (Musterung, Zeichnung) durch die fehlende Betonung des Teppichzentrums gerade in möblierten Räumen universell einsetzbar sind, und keine Rücksicht auf ein Mittelmedaillon genommen werden muss.

(Abb.: Birdjend)

Filamentendlosgarn

korrekte Materialbezeichnung für Viskose

filamentendlosgarn_anchala

Joseph Wilson Swan, der gemeinsam mit Thomas Alwar Edison auf der Suche nach einem geeigneten Glühfaden für Glühbirnen war, erfand dabei 1883 eine Faser, die er „artifical silk“ nannte. Da er die Entwicklung des Glühfadens nicht weiter verfolgte, wurde seine Erfindung endgültig in Frankreich in eine Textilfaser umgesetzt. Louis Marie Hilaire, Compte de Chardonnet, startete 1890 die erste, industrielle Chemiefaserproduktion in der südostfranzösischen Stadt Besançon als so genanntes Viskoseverfahren. Wegen ihres strahlenden Glanzes nannte Swan seine Faser Reyon (Franz.: Strahl), eine immer noch übliche Bezeichnung. 

Das Filamentendlosgarn wird grundsätzlich aus dem Naturprodukt Zellulose gewonnen, also aus dem Rohstoff Holz. In dem recht aufwändigen Industrieverfahren wird die reine, breiige Zellulose zu einem durchgehenden Textilgarn gezogen. Hierauf beruht die Bezeichnung Filamentendlosgarn. 

In Indien wird die Zellulosemasse aus Bambus gewonnen. Durch den seidigen Glanz des gewonnenen Garns wird es "Bamboo Silk" (Bambus Seide) genannt.

Die im Umgangssprachgebrauch üblicherweise verwendete Bezeichnung „Kunstseide“ ist nach dem Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) nicht statthaft. Die Bezeichnungen Acetatseide, Viscose oder Reyon sind weit verbreitet und auch geläufig, werden aber nicht immer toleriert.

(Abb.: Anchala)

Uthar Pradesh

Indische Provinz mit großer Teppichproduktion 

 UtharPradesh_MogulT-briz

In Indien wurden die ersten Teppiche im 16. Jahrhundert unter persischem Einfluss am Hof der Mogul-Kaiser geknüpft. Während der britischen Kolonialzeit nahm die Knüpfindustrie gewaltigen Aufschwung.

Die produktivste Knüpfregion Indiens ist die Region um Bhadohi / Varanasi in der nördlichen Provinz Uthar Pradesh.

Die Dessinierung (Musterung, Zeichnung) der Teppiche ist überwiegend persisch beeinflusst, wird aber stark an die Nachfrage westlicher Märkte angepasst. Gehobene und mittlere Qualitäten werden mit Importgarnen geknüpft. Hauptwolllieferant ist Neuseeland

Bei der Einteilung der Knotendichten ist der Einfluss der ehemaligen britischen Fremdherrschaft immer noch spürbar: Die sehr unterschiedlichen Qualitäten basieren nach wie vor auf englischen Maßen. Ein Teppich mit einer Knüpfdichte von 10/20 hat auf einem Quadratzoll 10 x 20 Knoten, entspricht also gut 300.000 Knoten pro Quadratmeter.

(Abb.: Mogul Täbriz)

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