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Mesched Ahmadi ca. 283 x 378 cm, Unikat / Einzelstück

  1299

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Größe (1)

Merkmale
Marke: Kibek-Echt-Orient
Herkunft: Persien (Iran)
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Knoten pro m²: ca. 195.000 Knoten pro m²
Gesamthöhe: ca. 12 mm
Grundgewebe: Baumwolle
Signatur: Ahmadi
Muster: Palmetten, Gabelranken, Latschak-Torandj
Der Mesched ist ein persischer Orientteppich aus der zweitgrößten Stadt des Iran.

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Mesched Ahmadi Unikat / Einzelstück
  • 900231472-050 U17


Mesched

Eine der Hauptprovenienzen persischer Orientteppiche 

mesched_mesched

Maschad liegt im Nordosten der Iran in der Provinz Chorassan. Sein antiker Name lautet Sanabad.

Viele Perser, denen es nicht möglich ist nach Mekka zu pilgern, reisen nach Maschad zum Grab des Iman Reza, dem achten Iman. Das Grab liegt im sogenannten „heiligen Bezirk“ (Astan Ghods), das Ungläubige nur mit einer Sondererlaubnis betreten dürfen.

Die Stadt und der Bezirk haben einen vollkommen eigenen Teppichstil entwickelt, der weit über die Grenzen auch nach Sabsewar, Kashmar und Birdjend ausstrahlt.

Geknüpft werden vor allem große Teppiche von 8 bis 12 qm in Familienknüpfereien, Klein- und Mittelbetrieben. Typisch ist eine tiefrote Grundfarbe mit einer leichten Lilatönung und sehr feinen Musterkompositionen. 

(Abb.: Mesched)

Gabelranken

florales Teppichornament pflanzlicher Herkunft 

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Die Gabelranke ist eines der ältesten Ornamente und findet sich in fast jedem Teppich mit floralem Dessin. Vorbild für dieses Ornament ist der verzweigte Ast von Bäumen, Büschen und anderen Pflanzen. Meist ist die Gabelranke in ihrer Verzweigung auffällig verdickt. Oft läuft sie in Spiralen aus.

(Abb.: Isfahan)

Palmetten

Florales Musterdetail 

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Palmetten sind floralartige, bis zur Abstraktion neigende Musterdetails, deren Herkunft uralt ist. Sie wirken oft ein wenig querschnittartig. Während der Kunstepoche der Safawiden (1501 bis 1722) gelangten sie zu voller Blüte. Meist erscheinen sie zusammen mit anderen Floralornamenten wie Schah-Abbas-Blüten, Arabesken und Wolkenbändern. Es wird unterschieden nach Blatt-, Fächer-, Kelch-, Kranz-, Scheiben- und Schah-Abbas-Palmetten. Wenn im Zentrum ein Tier abgebildet ist, spricht man von einer Tierpalmette. Eine Eigentümlichkeit stellen die dämonenhaften Fratzenpalmetten dar, die als Abwehr gegen den im Orient weitverbreiteten Aberglauben des Bösen Blicks gedacht sind.

(Abb.: Nain)

Latschak-Torandj

Musterdetail 

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Das Wort „Latschak“ ist eine alte persische Bezeichnung für ein dreieckiges Tuch. 

Beim Latschak-Torandj-Muster wiederholt sich - traditionell gestaltet - in den Innenecken des Teppichs zu je einem Viertel die Farbabfolge der Passen des Mittelmedaillons. Bei runden Teppichen wiederholt sich die Farbabfolge in der Außenbordüre.

Dieses klassische Muster ist weit verbreitet und z.B. das Hauptdessin im Keshan-Teppich.

(Abb.: Keshan)

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