Keshan Shadsar ca. 142 x 215 cm, Unikat / Einzelstück

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Merkmale
Marke: Kibek-Echt-Orient
Herkunft: Persien (Iran)
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Knoten pro m²: ca. 240.000 Knoten pro m²
Gesamthöhe: ca. 12 mm
Grundgewebe: Baumwolle
Signatur: Shadsar
Muster: Palmetten, Arabesken, Latschak-Torandj
Der Keshan ist ein Klassiker unter den Orientteppichen.

Keshan Shadsar Unikat / Einzelstück
  • 900239412-070 U17


Keshan

Teppichprovenienz des Zentral-Iran 

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Keshan liegt an der alten Karawanenstraße, die von Teheran nach Pakistan und Indien führt.

Der Keshan ist von der Dessinierung ein klassischer Perser. Die floralen Muster werden mit dem Persischen Knoten geknüpft.

Historisch gesehen ist die Teppichknüpfkunst in Keshan sehr alt. Unter den Safaviden im 16./17. Jhdt. entstanden die ersten Teppichmanufakturen. Berühmt wurden der „Wiener Jagdteppich“ (Museum für Völkerkunde, Wien), der „Holy-Carpet“ (Victoria & Albeert Museum, London) und der ganzseidene Tierteppich im Metropolitan Museum of Art, New York.

(Abb.: Keshan)

Arabesken

Spiralartiges Detail ornamentaler Musterführung

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Mit Arabeske bezeichnet man ein schwungförmig gestaltetes, kreisendes Ornament als Teilspirale in Orientteppichen und anderen Musterdekors meist orientalischer Kunstwerke. Sie läuft am Ende oft in Gabelranken aus und erscheint besonders ausdrucksstark im -medaillonbetonten Eslimi-Muster

Umgeben von anderen, der Pflanzenwelt entliehenen, abstrahierten Musterdetails schmückt sie umlaufend als sog. Arabeskenranke die Bordüren vieler floral gemusterter Knüpfteppiche. Die Arabeske wird auf einer, fachlich Patrone oder auch Karton genannten Mustervorlage detail- und knotengenau entworfen. 

(Abb.: Isfahan)

Palmetten

Florales Musterdetail 

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Palmetten sind floralartige, bis zur Abstraktion neigende Musterdetails, deren Herkunft uralt ist. Sie wirken oft ein wenig querschnittartig. Während der Kunstepoche der Safawiden (1501 bis 1722) gelangten sie zu voller Blüte. Meist erscheinen sie zusammen mit anderen Floralornamenten wie Schah-Abbas-Blüten, Arabesken und Wolkenbändern. Es wird unterschieden nach Blatt-, Fächer-, Kelch-, Kranz-, Scheiben- und Schah-Abbas-Palmetten. Wenn im Zentrum ein Tier abgebildet ist, spricht man von einer Tierpalmette. Eine Eigentümlichkeit stellen die dämonenhaften Fratzenpalmetten dar, die als Abwehr gegen den im Orient weitverbreiteten Aberglauben des Bösen Blicks gedacht sind.

(Abb.: Nain)

Latschak-Torandj

Musterdetail 

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Das Wort „Latschak“ ist eine alte persische Bezeichnung für ein dreieckiges Tuch. 

Beim Latschak-Torandj-Muster wiederholt sich - traditionell gestaltet - in den Innenecken des Teppichs zu je einem Viertel die Farbabfolge der Passen des Mittelmedaillons. Bei runden Teppichen wiederholt sich die Farbabfolge in der Außenbordüre.

Dieses klassische Muster ist weit verbreitet und z.B. das Hauptdessin im Keshan-Teppich.

(Abb.: Keshan)

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