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Kaschmar Vintage ca. 250 x 350 cm, Unikat / Einzelstück

  ab 68138

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Merkmale
Marke: Kibek-Echt-Orient
Herkunft: Persien (Iran)
Flormaterial: 100 % Schurwolle
Verarbeitung: handgeknüpft
Knoten pro m²: ca. 155.000 Knoten pro m²
Gesamthöhe: ca. 11 mm
Grundgewebe: Baumwolle
Muster: Palmetten, Gabelranken, Latschak-Torandj
Dieser echte Orientteppich wird zu deinem Lieblingsstück. In schicker Destroyed Optik ist er sehr unkonventionell.
Der Kaschmar ist ein Orientteppich mit relativ hohem Flor aus dem Osten Persiens.

Kaschmar Vintage Unikat / Einzelstück
  • 900267762-081 U17


Kaschmar

Ostiranische Teppichprovenienz 

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Die Stadt Kaschmar liegt in Ost-Persien in der Provinz Chorassan und ist die Hauptstadt des gleichnamigen Verwaltungsbezirks. Sie hieß ursprünglich Turschis und wurde zu Zeiten Schah Resa in Kaschmar umbenannt. Manchmal gelangen die Kaschmar-Teppiche daher auch unter ihrem alten Namen als Turschis in den Handel.

Bis vor gut zwanzig Jahren wurde hier vorwiegend das Herati-Muster geknüpft, das dann vornehmlich von den nicht weit entfernten Provenienzen (Ursprung, Herkunft) Moud und Birdjand übernommen wurde. Heutzutage überwiegt das so genannte Sirchaki-Dessin (Sirchaki-Musterung, -Zeichnung). Seine Besonderheit liegt in der Wiedergabe antiker Ausgrabungsgegenstände wie Vasen, Waffen, Krügen, Schalen, usw., meist auf blauem oder beigefarbenem Fond. Die Anordnung ist fast ausschließlich vierersymmetrisch mit zentralem Medaillon , das ab und zu mit einem kleinen Bild geschmückt ist. Umrahmt wird alles von einer sehr ausgeprägten Hauptbordüre. Die Medaillons sind manchmal asymmetrisch und geben Landschaften wieder. In neuester Zeit kommen aber auch Allover-Designs vom Knüpfstuhl.

Die Knüpfung ist insgesamt voluminös, etwas grobkörnig und der Flor relativ hoch.

Seit einiger Zeit werden in Kaschmar und Umgebung Nain-Dessins in den provenienztypischen Farbkombinationen Beige-Blau geknüpft, allerdings in den für Kaschmar üblichen Knotendichten und mit dortigen Wollsorten. Die Kaschmar-Nains sind an ihrer hohen Schur sowie an der andersartigen Wolle zu erkennen.

(Abb.: Kaschmar)

Vintage-Teppiche

Moderne Teppichklassiker 

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Das Wort „Vintage“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie erlesen, klassisch, alt.

Vintage-Teppiche werden aus alten und zum Teil sehr alten Orientteppichen konfektioniert. Die klassischen Orientteppiche verschiedener Provenienzen - geknüpft oder gewebt - werden gründlich gereinigt, gewaschen und in der Sonne getrocknet.

Bei den Fullcolor-Teppichen werden anschließend der Flor gleichmäßig geschoren und die alte Farbe in einem speziellen Verfahren neutralisiert. Dann wird der Teppich komplett neu gefärbt. 

Für Vintage-Patchwork-Teppiche werden die bearbeiteten Teppiche in kleine Teile zerlegt und kunstvoll zu einem neuen Teppich kombiniert. Spezielle Zick-Zack-Nähte geben dem Teppich Stabilität und dauerhafte Haltbarkeit. 

Diese neue Art handgeknüpfter Patchwork-Teppiche wird in Persien auch als Tschel-Tikeh bezeichnet. Das Wort Tschehel bedeutet „vierzig“ und Tikeh bedeutet „Teile“. Schon in früheren Zeiten nähten die Großmütter aus kleinen, besonders feinen bunten Stoffen Tisch- und Schlafdecken für feierliche Anlässe. 

Der Zahl 40 wird eine besondere Bedeutung in den verschiedenen Bereichen der westlichen und der orientalischen Kultur zugeschrieben:

- 40 Tage blieb Moses auf dem Berg Sinai

- Jesus hat 40 Tage und Nächte in der Wüste gefastet

- mit 40 Jahren wurde Mohammad Prophet

- das Mindestalter für das Amt des Bundespräsidenten beträgt in Deutschland 40 Jahre.

Vintage-Teppiche sind grundsätzlich Unikate, da schon der Perserteppich als Ausgangsmaterial ein Unikat ist. Kein Stück gleicht dem anderen.

(Abb.: Persischer Vintage)

Palmetten

Florales Musterdetail 

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Palmetten sind floralartige, bis zur Abstraktion neigende Musterdetails, deren Herkunft uralt ist. Sie wirken oft ein wenig querschnittartig. Während der Kunstepoche der Safawiden (1501 bis 1722) gelangten sie zu voller Blüte. Meist erscheinen sie zusammen mit anderen Floralornamenten wie Schah-Abbas-Blüten, Arabesken und Wolkenbändern. Es wird unterschieden nach Blatt-, Fächer-, Kelch-, Kranz-, Scheiben- und Schah-Abbas-Palmetten. Wenn im Zentrum ein Tier abgebildet ist, spricht man von einer Tierpalmette. Eine Eigentümlichkeit stellen die dämonenhaften Fratzenpalmetten dar, die als Abwehr gegen den im Orient weitverbreiteten Aberglauben des Bösen Blicks gedacht sind.

(Abb.: Nain)

Gabelranken

florales Teppichornament pflanzlicher Herkunft 

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Die Gabelranke ist eines der ältesten Ornamente und findet sich in fast jedem Teppich mit floralem Dessin. Vorbild für dieses Ornament ist der verzweigte Ast von Bäumen, Büschen und anderen Pflanzen. Meist ist die Gabelranke in ihrer Verzweigung auffällig verdickt. Oft läuft sie in Spiralen aus.

(Abb.: Isfahan)

Latschak-Torandj

Musterdetail 

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Das Wort „Latschak“ ist eine alte persische Bezeichnung für ein dreieckiges Tuch. 

Beim Latschak-Torandj-Muster wiederholt sich - traditionell gestaltet - in den Innenecken des Teppichs zu je einem Viertel die Farbabfolge der Passen des Mittelmedaillons. Bei runden Teppichen wiederholt sich die Farbabfolge in der Außenbordüre.

Dieses klassische Muster ist weit verbreitet und z.B. das Hauptdessin im Keshan-Teppich.

(Abb.: Keshan)

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