Agra Collection

ca. 202 x 300 cm, Unikat / Einzelstück

1.999,00 €

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Agra Collection ca. 202 x 300 cm, Unikat / Einzelstück
Artikel-Nr.: 900433039-010 U17
Produktinformationen "Agra Collection"
In Indien wurden die ersten Teppiche bereits im 16. Jahrhundert am Hof der Mogulkaiser, von persischen Knüpfern, geknüpft. Daher zeigten diese Teppiche auch deutlich persische Einflüsse. Später, als die Teppichknüpfkunst mehr und mehr von Indern übernommen wurde, gewann die indische Teppichknüpfkunst an Eigenprofil. Neben den persischen Mustern werden heute auch sehr viele eigene Muster geknüpft. Teppiche der Agra-Collection sind handgeknüpfte Designer-Teppiche und kommen aus Indien. Sie zeichnen sich durch ihre hervorragende Qualität aus.
Gesamthöhe: ca. 8 mm
Grundgewebe: Baumwolle
Größe: ca. 202 x 300 cm
Herkunft: Indien
Knoten pro m²: ca. 38.750 Knoten pro m²
Marke: Kibek-Echt-Orient
Provenienz: Designerteppich, Orientalisch
Verarbeitung: handgeknüpft

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Unikat

Einzelstück, Unikum – für Menschen, die das Besondere lieben

Das Wort „Unikat“ leitet sich von dem lateinischen Wort „unus“ ab. „Unus“ bedeutet „einer“ oder „ein einziger“.

Handgeknüpfte Orientteppiche sind überwiegend Unikate. Nomaden und Bauern knüpfen ausschließlich Einzelstücke: Ein Teppich ist fertig und beim nächsten Mal wird ein anderes Dessin geknüpft, oft auch ein anderes Maß oder man belässt das Muster und ändert nur die Farbzusammenstellung.

Auch Manufakturware sind überwiegend Unikate. Es wird zwar nach Mustervorlage geknüpft, aber es sitzen meist mehrere Knüpfer an einem Knüpfstuhl. Dadurch entstehen Ungleichmäßigkeiten und auch Abweichungen von der Vorlage. Diese „Knüpffehler“ zeigen die Einzigartigkeit handgeknüpfter Orientteppiche.

Eingeschränkt trifft das Wort "Unikat" auch auf Teppiche aus Kleinateliers zu. Für Manufakturen, die ihre Teppiche nach, auf Millimeterpapier vorgezeichneten Mustern knüpfen lassen, muss sich dieser kostspielige Aufwand lohnen und daher lassen sie dasselbe Muster mehrmals knüpfen. Dennoch kann man auch bei solch mehrfacher Auflage, die auf Stückzahlen von maximal vier bis sechs Teppichen begrenzt ist, von einem Unikat sprechen. Würde man nämlich die jeweiligen Stücke ganz genau vergleichen, lassen sich trotz Musterpatrone und exakter Handwerksarbeit noch genügend Abweichungen finden.

Auch Kaschmir-Teppiche sind Unikate. Eine Art „Vorbeter“ liest aus einer, Talim genannten Musteranweisung, das Dessin detailliert Knoten für Knoten, den auf mehrere Knüpfstühle verteilten Knüpfern, vor. Die Knüpfer folgen im gleichmäßigen Takt dem Singsang des Vorlesers und setzen ihre Knoten. Alle gleichzeitig. Trotzdem passieren so viele „Fehler“, dass nie ein Stück dem anderen voll identisch gleicht.

(Abb.: Ghom)