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Mesched

Eine der Hauptprovenienzen persischer Orientteppiche 

Mesched liegt im Nordosten Persiens in der Provinz Chorassan. Sein antiker Name lautet Sanabad. Viele Perser, denen es nicht möglich ist nach Mekka zu pilgern, reisen nach Mesched zum Grab des Iman Reza, dem achten Iman. Das Grab liegt im sogenannten „heiligen Bezirk“ (Astan Ghods), das Ungläubige nur mit einer Sondererlaubnis betreten dürfen.

Mesched gehört zu den Hauptprovenienzen unter den persischen Orientteppichen. Die Stadt und der Bezirk haben einen vollkommen eigenen Teppichstil entwickelt, der weit über die Grenzen auch nach Sabsewar, Kashmar und Birdjend ausstrahlt. Große Meister, wie Machmal(baff), haben besonders schöne Mesched kriiert.

Geknüpft werden in Mesched vor allem große Teppiche von 8 bis 12 qm in Familienknüpfereien, Klein- und Mittelbetrieben.

Typisch ist eine tiefrote Grundfarbe mit einer leichten Lilatönung und sehr feinen floralen Musterkompositionen mit Ranken und Arabesken.

(Abb.: Mesched)